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Schwieriger Anbau für Safari

24.09.2009 | 10:52 Uhr |

Wenn es nach Apple ginge, sollte es für Safari nur "Plug-ins" geben; also Erweiterungen, die eine bestimmte Dateiart darstellen können.

Ein bekanntes Beispiel ist das Flash-Plug-in für die Darstellung von Dateien, deren Name auf ".swf" endet. Viele der Add-ons funktionieren aber ganz anders : Sie fügen zusätzliche Befehle oder Fenster in Safari ein. Die Programmierer erreichen das über eine Hintertür in Mac-OS X: "Input Manager" hatte Apple ursprünglich geschaffen, um Benutzern eine Hilfe für die Eingabe komplexer Schriftsprachen wie Japanisch oder Arabisch zu geben. Diese Input Manager werden immer geladen, wenn man am Mac eine Software startet. Für Programmierer ist es relativ leicht, einen Input Manager zu schreiben, der nur in Safari aktiv wird und dort Menüs erweitert oder zusätzliche Fenster zeigt. Diese Erweiterungen sind aber davon abhängig, dass Apple Menüs und Fenster von Safari unverändert lässt. Updates für Safari ziehen aber häufig auch Änderungen an den Menüs nach sich. Die Hilfsprogramme haben dann einen schweren Stand: Manchmal bringen sie sich nur selbst zum Absturz, manchmal außerdem Safari und gelegentlich bremsen sie sogar Mac-OS X bis zum Stillstand aus.

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