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Perfekte Porträts

20.02.2009 | 10:00 Uhr |

Früher hatten Schauspieler und große Illustrierte ihre bevorzugten Starfotografen, heute geht kein Madonna-Porträt oder Vogue-Titel nach draußen, bevor nicht der bevorzugte Retuscheur das Foto bearbeitet hat. Dabei geht es nicht mehr darum, kleine Falten oder Hautunreinheiten zu korrigeren, mittlerweile lässt sich dank Photoshop und Konsorten so ziemlich alles korrigieren

© Alena Ozerova | Dreamstime.com
Vergrößern © Alena Ozerova | Dreamstime.com

Der erste Workshop zum Thema Fotoretusche am Bildschirm gestern hat sich dem Bearbeiten geschlossener Augen sowie Verbesserungsvorschlägen für makellose Haut und perfekte Zähne gewidmet. Während die Anleitungen der ersten Folge eher noch für dezente Ergebnisse gesorgt haben, geht es diesmal in die Vollen: Teils etwas überspitzt zeigt die aktuelle Folge, was mit digitalen Mitteln in Sachen Farbe und Form möglich ist.

Make-up korrigieren und digital Lippengloss auftragen

In dem Beispielbild ist der Lippenstift zu stark und zu ungenau aufgetragen. Es fehlt jeglicher Glanz, die Kontur erscheint unsauber und die Farbe etwas zu aggressiv.

Bevor man die Farbe des Lippenstiftes korrigieren kann, sollte man die Kontur bereinigen. Der Lippenstift ragt über die Kontur der Lippen hinaus; die Form der Lippen muss also korrigiert werden. Hierzu aktiviert man das Zeichenstift-Werkzeug und erstellt einen Pfad um die Kontur der Lippen herum (siehe "Arbeitspfade zeichnen").

Ein Pfad hat gegenüber einer Auswahl den Vorteil, dass er sich einfacher an die imaginäre Wunschform der Lippenkontur anpassen lässt.

TIPP Um die Form des Pfades zu überprüfen und an die imaginäre Lippenkontur besser anpassen zu können, erstellt man eine neue Ebene und füllt den Pfad mit einer Farbe, die mit dem Bild kontrastiert. Danach löscht man die Ebene wieder.

© Alena Ozerova | Dreamstime.com
Vergrößern © Alena Ozerova | Dreamstime.com
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