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Panorama erstellen

04.11.2008 | 13:39 Uhr |

Will man professionelle Panoramen aus mehreren Bildern erstellen, braucht man neben entsprechenden Aufnahmen ein Stitching-Programm. Wir erklären anhand von Ptgui Pro 8, wie man optimale Ergebnisse erzielt.

Für ein so genanntes Kugelpanorama, in dem man frei vom Boden bis zum Himmel navigieren kann, empfiehlt sich eine Kamera-Objektiv-Kombination mit einem großen Bildwinkel, zum Beispiel eine DSLR mit kleinem Sensor (APS-C) und einem Fisheye-Objektiv oder eine Vollformat-DSLR mit einem starken Weitwinkel. Beliebte Kombinationen sind eine Nikon D200 mit einem Fisheye-Nikkor 10,5 mm oder eine Canon 5D mit 17 mm oder 20 mm Weitwinkel. Außerdem benötigt man einen speziellen Stativkopf wie den Novoflex VR-Pro und ein stabiles Stativ. Damit gelingen Kugelpanoramen mit einem Bildwinkel horizontal von 360 Grad und vertikal von 180 Grad. Diese lassen sich als Quicktime VR, Java oder Flash in Webseiten einbinden. Die Aufnahmen sollten mit der gleichen Belichtung bei festem Weißabgleich, niedriger Empfindlichkeit und im RAW-Format erstellt werden. Sind die Fotos im Kasten, setzt man sie mit Ptgui Pro zusammen. Wie das geht, erklären wir in den folgenden fünf Schritten. Thomas Bergbold

Fotopanoramen mit Ptgui Pro

1. Fotoimport

Fotos mit Ptgui Pro aussuchen und öffnen.

Der "Project Assistant" führt in drei Schritten zu einem fertigen Panorama. Im ersten Schritt lädt man die betreffenden Fotos über die Schaltfläche "Load images". Ptgui Pro ermittelt dabei anhand der EXIF-Daten der Fotos die Brennweite. Es ist empfehlenswert, die Objektivfehler wie Vignettierung (Randabschattung) und Verzerrungen zuvor mit einem Programm wie Ptlens oder Canon Digital Photo Professional zu beseitigen. Leichte Verzerrungen kann Ptgui allerdings auch korrigieren. An Dateiformaten wird JPEG sowie TIFF mit acht und 16 Bit Farbtiefe akzeptiert. 16 Bit bietet sich an für feinste Farbabstufungen von Fotos aus dem RAW-Format.

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