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Richtig Energie sparen am Mac

03.05.2013 | 14:52 Uhr |

Um die 1.000 Ladezyklen wollen die festverlöteten Akkus der Macbooks überstehen, bevor sie in ihrer Leistung nachlassen. Muss man täglich sein Macbook laden, tritt der Fall also nach knapp drei Jahren ein.

Mit einem Wattmeter haben unsere Kollegen der Macworld einige Strategien zum Energiesparen überprüft und kommen zu wertvollen Empfehlungen, welche die Zeit zwischen zwei Ladezyklen verlängern helfen.

Am wirkungsvollsten erweist sich dabei, die Helligkeit des Bildschirms zu verringern. Bei voller Helligkeit benötigt ein Macbook Pro (15 Zoll, Baujahr 2011) 13,4 Watt Leistung, bei halber Helligkeit sinkt der Wert dramatisch auf 9,4 Watt. Bluetooth auszuschalten bringt hingegen wenig, bei deaktiviertem Wi-Fi verbraucht das Macbook Pro im Grundzustand 13,9 Watt mit Bluetooth und 13,8 Watt ohne den Kurzstreckenfunk. Tauscht die Bluetooth-Schnittstelle jedoch Daten mit einer drahtlosen Tastatur aus, steigt die Leistungsaufnahme auf 14,3 Watt. Der Verzicht auf eine drahtlose Tastatur verlängert die Laufzeit des Akkus um etliche Minuten. Sind weitere Geräte angeschlossen, genügt es, nach der Arbeit Macbook und die Peripherie abzuschalten, um die Leistungsaufnahme auf Null zu senken. Im Ruhezustand benötigt das Macbook jedoch noch 1 W Leistung.

Mythen und Wahrheit bei den Strom-Spartipps am Mac: eine angeschaltete Bluetooth-Verbindung beeinflusst den Stromverbrauch eher unbedeutend.
Vergrößern Mythen und Wahrheit bei den Strom-Spartipps am Mac: eine angeschaltete Bluetooth-Verbindung beeinflusst den Stromverbrauch eher unbedeutend.

Beim Hochfahren des Systems lässt sich ein rascher Anstieg der Leistungsaufnahme auf 40 Watt messen, jedoch nur bis zum Ende des Bootvorgangs nach wenigen Minuten. Das Macbook daher über Nacht im Ruhezustand zu belassen, rechnet sich nicht, von nachmittags um fünf bis morgens um neun verbraucht es 16 Wattstunden, ein mit drei Minuten lang angenommener Bootvorgang nur 2 Wattstunden.

Hat man bei einer externen Festplatte die Wahl, die über USB 2 oder Firewire 800 anzuschließen, ist die langsamere Schnittstelle in Sachen Energieeffizienz die bessere Wahl. Ohne Tätigkeit beansprucht das Testgerät ( WD MyPassport Studio ) über USB 2 eine Leistung von 16,1 Watt, über Firewire 800 eine von 18,4 Watt. Während eines Time-Machine-Backups zog die Platte 25,1 Watt über USB und 28,2 Watt über Firewire, gleiche Datenmengen werden jedoch über Firewire 800 schneller übertragen.

Einen weiteren geringfügigen Unterschied konnten die Kollegen beim Massenspeicher messen, eine SSD benötigt etwas mehr Leistung als eine 2,5-Zoll-Festplatte, jedoch weniger als ein 3,5-Modell in einem iMac des Baujahrs 2011.

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