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Schnelldurchblick im Fenster von iMovie

14.04.2015 | 10:49 Uhr |

Für viele ist iMovie ein Gelegenheitsprogramm, das man selten, im Abstand von einem oder mehreren Jahren, zum Beispiel zum Schneiden von Urlaubsvideos oder Filmen von Feiern wie Hochzeiten und runden Geburtstagen verwendet.

Auf die Art hat sich seit dem letzten Programmstart eine ganze Menge verändert. Wer iMovie lange nicht genutzt hat, wird sich bei der aktuellen Version eventuell schon über den zwar grundsätzlich gleich gebliebenen, aber optisch doch stark veränderten Fensteraufbau wundern. Daher für den Schnelleinstieg eine Übersicht für Ein- und Umsteiger:

Links oben ist die Mediathek zu finden, die Übersicht des Quellmaterials für den Schnitt. Wer schon einmal PROJEKTE MIT iMovie geschnitten hat, verfügt schon über eine iMovie-Mediathek. Beim ersten Start wird man aufgefordert, sie zu aktualisieren. Sobald die Aktualisierung abgeschlossen ist, werden Ihre Ereignisse in der Mediatheksliste auf der Seitenleiste angezeigt, Ihre Projekte werden in einem Ereignis mit dem Namen „Aktualisierte Projekte“ abgelegt. Wenn keine Mediathek da ist, öffnet iMovie eine neue, leere Mediathek. Darüber findet sich gleich die iPhoto-Mediathek. Das ist praktisch, da iMovie-Projekte oft mit Filmen und Fotos aus iPhoto gefüllt werden. Alternativ kann man auf die Taste „Importieren“ klicken, um Filme zum Beispiel aus dem Filme-Ordner oder externen Speichermedien zu holen.

LINKS UNTEN befindet sich die Inhaltsmediathek (sichtbar ist sie erst, sobald ein Projekt geöffnet wurde). Hier finden sich sämtliche Zusatzinhalte, die man neben dem Quellmaterial für den fertig geschnittenen Film braucht, zum Beispiel Übergänge, Titel, Hintergründe, Toneffekte und mehr. Hier ist – ebenfalls sinnvoll – eine Direktverbindung zu iTunes und Garageband eingebaut, die oft Lieferanten für den Soundtrack sind.

Die Fensteranordnung in iMovie zu verinnerlichen ist die halbe Miete, wenn es um den Start in den Videoschnitt mit dem einsteigerfreundlichen Programm geht.
Vergrößern Die Fensteranordnung in iMovie zu verinnerlichen ist die halbe Miete, wenn es um den Start in den Videoschnitt mit dem einsteigerfreundlichen Programm geht.

IN DER MITTE oben befindet sich der Bereich des iMovie-Hauptfensters, der Inhalte immer im Kontext anzeigt. Zum Beispiel Projekte mit Miniaturbild, wenn links „Alle Projekte“ markiert ist, Clips von ausgewählten Projekten, Vorschaubilder von verfügbaren Übergängen und vieles mehr. Was in diesem Fenster angezeigt wird, lässt sich manchmal mit einem Klappmenü im oberen Bereich filtern: Etwa können nur abgelehnte Clips oder Favoriten angezeigt werden. Mit dem Suchfeld können Clips nach Schlagwörtern hervorgeholt werden.

UNTEN IM FENSTER angebracht ist die Zeitleiste, der eigentliche Arbeitsbereich für die Filmgestaltung. Hier werden Clips hinzugefügt, geschnitten und angeordnet, Übergänge und Hintergründe zugewiesen. In der Zeitleiste lässt sich die Vergrößerung, mit dem die Clips dargestellt werden, rechts mit dem Zoom-Regler verändern. Die Zeitleiste kann mit „Fenster > Projekt und Ereignis vertauschen“ auch oben mittig positioniert werden. Mit „Fenster > Original Layout wiederherstellen“ wird die Anordnung zurückgesetzt.

RECHTS OBEN sitzt das Vorschau-Fenster. Hier kontrolliert man, wie Schnitte, Übergänge, Effekte und mehr im fertigen Schnitt wirken. Das Fenster lässt sich mit den Pfeilsymbolen auch ins Vollbild schalten.

ÜBER DEM VORSCHAU-FENSTER ist die Werkzeugleiste platziert. Hier lassen sich mit Tasten verschiedene Funktionen für die Bearbeitung von Clips wie Farbanpassung, Beschneiden, Stabilisierung oder Zeitlupe aufrufen.

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