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Schreibtischmuster a la carte

08.12.2000 | 00:00 Uhr |

Ein eigenes Schreibtischmuster lässt sich in jedem Grafikprogramm anlegen.

Schon seit geraumer Zeit gibt es im Mac-Betriebssystem die Möglichkeit, eigene Bilder als Schreibtischhintergrund zu verwenden. Über das Kontrollfeld "Erscheinungsbild" lädt man das Bild und platziert es nach seinen Wünschen. Damit man die optimale Qualität erreicht, sollte die Bildgröße mit der Auflösung des Monitors übereinstimmen. Der Nachteil eines solchen Bildes ist, dass es Systemressourcen belegt und daher im laufenden Betrieb zu Problemen führen kann. Als Alternative lassen sich die im System vorgegebenen Schreibtischmuster verwenden. Diese sind nur wenige Kilobyte groß. Problem hierbei: Die vorgegebenen Muster sind nicht jedermanns Geschmack. Also heißt es, ein eigenes Muster entwerfen. Dazu bedient man sich einer Bildbearbeitung wie Photoshop oder des Malprogramms von Apple Works, eine Sharewareanwendung reicht meist ebenfalls aus. Man legt eine Datei von maximal 128 x 128 Pixel an, erzeugt ein Muster und speichert das Ergebnis als PICT-Datei. Zieht man diese Datei im Kontrollfeld "Erscheinungsbild" unter dem Reiter "Schreibtisch" auf den Beispielbildschirm, erscheint dort das neue Muster. Gleichzeitig wird es automatisch in die Auswahlliste für Schreibtischmuster aufgenommen, und man kann die Datei löschen. Wer es sich ersparen will, eine eigene Datei anzulegen, kopiert sein Muster einfach im Bildbearbeitungsprogramm und setzt
es im Kontrollfeld "Erscheinungsbild" ein. Das Muster erhält daraufhin den Namen "Muster ohne Titel", den man im Menü "Bearbeiten" unter der Option "Mustername..." umbenennen kann. Ist man mit seinem Ergebnis unzufrieden, lässt es sich im Menü "Bearbeiten" mit der Option "Löschen" wieder entfernen. sh

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