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So funktioniert die 2-Faktor-Authentifizierung bei alten iPhones und Macs

24.08.2016 | 14:34 Uhr |

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt für hohe Sicherheit, bei alten Systemversionen muss man eine Besonderheit beachten.

Ein Hacker muss Ihr Passwort nicht immer erraten - oft kennt er es bereits dank einiger Passwort-Datenbanken mit Millionen Anmeldedaten. Hat doch allein der berühmte Hack von Adobe.com 38 Millionen Name/Kennwort-Kombinationen bekannt gemacht und viele Anwender nutzen die Daten für die Anmeldung bei iCloud und iTunes auch für andere Dienste.

Schutz vor „korrumpierten“ Passwörtern bietet aber Apples aktuelle Zwei-Faktor-Authentifizierung (auch 2FA genannt), die wir bereits ausführlich vorgestellt haben .

Damit sich ein Hacker nicht einfach von seinem Rechner aus bei Ihrem Account anmelden kann, verlangen iCoud und andere Apple-Dienste bei noch unbekannten Geräten und Browsern eine zusätzliche sechsstellige ID wie 352556. Diese blendet sich automatisch auf einem bereits bekannten Gerät ein, beispielsweise auf iPhone und Macbook.

Ein Problem hat man aber bei der Nutzung eines Gerätes, auf dem ältere Systeme wie OS X 10.10 oder iOS 8 laufen. Auch hier sind nämlich iCloud, iTunes-Store und App Store nun unter dem Schutz der 2FA. Das erste Problem: Die älteren Geräte können keine Codes anzeigen, ein neueres Gerät mit iOS 9 oder OS X 10.11 ist dafür zusätzlich erforderlich. Das zweite Problem: Das Eingabefeld für den Zugangscode ist nicht zu sehen, sie sehen nur ein Passwortfeld – und weder die Eingabe einer ID noch des Passworts helfen weiter. Die Lösung (auf die mancher sogar selber kommt): Man tippt einfach im Passwortfeld zusätzlich zum Kennwort w3423rwe den sechstelligen ID-Code 352556 ein, also w3423rwe352556 – ohne Leerzeichen zwischen Kennwort und ID-Code. Dann ist auch der alte Mac freigeschaltet und alle Dienste sind nutzbar.

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