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Dateisammlungen als PDF-Portfolios erstellen

15.07.2010 | 08:56 Uhr |

Dateisammlungen aus Dokumenten, Bildern und Animationen in einer einzigen PDF-Datei aufmachen.

Acrobat wird von vielen immer nur als Programm zum Erzeugen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten gesehen. Stimmt zwar, aber in der letzten Version haben Acrobat und das PDF-Format ihr Repertoire enorm ausgebaut. Zum Beispiel taugt Acrobat erstaunlicherweise als Werkzeug um Dateisammlungen aus Dokumenten, Bildern, Animationen übersichtlich, dokumentiert und hübsch aufgemacht zu verpacken – in einer einzigen Datei die Adobe PDF-Portfolio nennt. In Acrobat 9 wählt man „Datei > PDF Portfolio erstellen", um zunächst einen leeren PDF-Container anzulegen. In das Fenster lassen sich dann Dateien vom Schreibtisch oder aus anderen Ordnern per Drag and Drop einfügen. PDF-Portfolios können so gut wie alle gebräuchlichen Formate, darunter Office-Dokumente, Grafiken, digitale Videos, Flash-Animationen oder –Videos und natürlich auch PDFs enthalten. Zudem können auch komplette Ordner in das Portfolio-Fenster gezogen werden, die Dateihierarchien bleiben dabei erhalten.

Mit PDF-Portfolios verpackt man Dateisammlungen ansprechend und bequem navigierbar.
Vergrößern Mit PDF-Portfolios verpackt man Dateisammlungen ansprechend und bequem navigierbar.

Nach dem Hinzufügen der Dateien kümmert man sich im rechten Bereich darum, wie sie dem Empfänger präsentiert werden. Hier legt man ein Layout fest, fügt ein Hintergrundbild und Beschreibungstexte hinzu und legt fest, wie der Empfänger durch das PDF-Portfolio navigiert. „Drehen" erzeugt zum Beispiel ein cooles animiertes Menü im Cover-Flow-Stil. Weiterhin ist es möglich ein Farbschema für das Portfolio auszuwählen. Auch eigene Grafiken wie Hintergründe oder Firmenlogos machen die Dateisammlung individueller und lassen sie professionell aussehen. Unter „Veröffentlichen" kann man das PDF-Portfolio direkt per E-Mail verschicken oder einfach nur auf der Festplatte speichern. Der Empfänger kann alle enthaltenen Dateien in den zugehörigen Programmen, etwa Microsoft Word öffnen. Wenn man sicher gehen will, dass er ohne zusätzliche Software auskommt, wandelt man Dokumente am besten direkt in Acrobat ins PDF-Format oder Filme und Sounds in PDF mit Flash-Video. Das funktioniert, indem man die Datei anklickt und über das Kontextmenü in ein PDF konvertiert. So braucht der Empfänger der Dateien garantiert nur ein einziges Programm zum Betrachten: Den kostenlosen Adobe Reader, jedoch unbedingt in der aktuellen Version.

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