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Flash-Cookies und Flash-Apps komplett blockieren

15.10.2010 | 13:25 Uhr |

Das Browser-Plug-in Flash bringt Himmel und Hölle auf den Mac: Einerseits ist Flash die Basis für Youtube & Co., andererseits finden alle ein oder zwei Monate schwere Fehler im Plug-in, die sich für Angriffe auf Windows-PCs und Macs nutzen lassen.

Dagegen hilft nur die regelmäßige Aktualisierung beziehungsweise Kontrolle der Versionsnummer - am besten über diese Seite . Wer zusätzlich besonderen Wert auf Datenschutz legt, sollte "Flash-Cookies" komplett sperren (Englisch: "Shared Objects"). Über " Adobe Flash Einstellungs Manager " im Internet kann man diese Cookies auf ein Minimum reduzieren, wenn man alle Reiter dieses Mangers auswählt und dort die Einstellungen "Immer verweigern" aktiviert respektive die Schieberegler auf "0" stellt.

Wer sich bei Ausflügen im Internet nicht verfolgen lassen will, muss die Einstellungen für das Flash-Plug-in recht rigide regeln und sogar bestimmte Ordner sperren.
Vergrößern Wer sich bei Ausflügen im Internet nicht verfolgen lassen will, muss die Einstellungen für das Flash-Plug-in recht rigide regeln und sogar bestimmte Ordner sperren.

Leider notiert das Flash-Plug-in dann noch den Namen der Web-Seiten (und das Zugriffsdatum), wenn deren Designer versucht hat, Speicherplatz für Flash-Cookies zu reservieren. Um auch dieses Protokoll zu verhindern, muss man tief in der Ordnerhierarchie den Zugriff auf einen Ordner sperren: Vom Benutzerordner hangelt man sich in den Unterordner "Preferences/Macromedia/Flash Player" vor und wählt dort den Ordner "#Shared Objects" aus. Alle in "#Shared Objects" enthaltenen Unterordner sind "Flash Cookies", die man bedenkenlos in den Papierkorb ziehen kann. Anschließend wählt man "#Shared Objects" im Finder aus und öffnet das Fenster "Ablage > Information" (Tastenkombination "Befehlstaste-I"). Dort aktiviert man im Abschnitt "Allgemein" die Option "Geschützt" und hat fortan Ruhe vor Flash-Cookies. Hinweis: Manche Internetseiten und Funktionen des Flash-Plug-ins werden damit beeinträchtigt; in unserem Test lassen sich beispielsweise Einstellungen für die Lautstärke nicht speichern oder die Internetseite verweigert komplett die Herausgabe des Videos. Um solche Probleme zu beheben, hebt man den Schutz für den genannten Ordner auf dem gleichen Weg wieder auf.

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