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HDR ohne Spiegelreflexkamera

30.06.2010 | 12:13 Uhr |

Echte Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang (HDR, High Dynamic Range) benötigen unterschiedlich belichtete Aufnahmen der Szene, um sie zu einem HDR-Bild zusammenzusetzen.

Mit Programmen wie in Photoshop oder Spezialisten wie Photomatix lassen sich dann diese Aufnahmen zu einem HDR-Bild zusammenfügen. Wer keine Kamera hat, die eine automatische Belichtungsreihe (Auto-Bracketing) ermöglicht, kann zu einem Trick greifen, um unterschiedlich belichtete Aufnahmen eines Motivs einzufangen: Mit der Belichtungskorrrektur kann man dasselbe erzielen und in der Regel reichen für ein HDR-Bild drei Aufnahmen aus.

Man kann HDR-Belichtungsreihen auch mit einer Kompaktkamera fotografieren, wenn man dafür die Belichtungskorrektur nutzt.
Vergrößern Man kann HDR-Belichtungsreihen auch mit einer Kompaktkamera fotografieren, wenn man dafür die Belichtungskorrektur nutzt.

Neben der Normalbelichtung macht man eine Aufnahme mit -2 EV und eine weitere mit +2 EV. Am besten fotografiert man dabei vom Stativ, damit die Aufnahmen möglichst deckungsgleich sind und längere Belichtungen nicht verwackeln. Die aktuellen Versionen der HDR-Spezialprogramme sowie Photoshop beherrschen alle das automatische Ausrichten der Einzelaufnahmen, so dass man aber auch mit der Kamera in der Hand fotografieren kann.

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