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Aufnahmen gerade rücken

05.03.2010 | 10:35 Uhr |

In Garageband gibt es grundsätzlich zwei Arten von Instrumenten: Echte Instrumente sind Spuren, auf denen mit einem Mikrofon (oder über ein Audio-Interface) reale Instrumente aufgenommen werden. Die Alternative sind Software-Instrumente.

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Dabei werden etwa von einem Midi-Keyboard nur digitale Steuerdaten aufgezeichnet. Diese enthalten Informationen welche Note, welcher Anschlag oder Länge des Tons gespielt wurde.

Software-Instrumente haben viele Vorteile, wie etwa jederzeit den Tonerzeuger wechseln. Eine mit dem Klavier eingespielte Melodie kann wie eine Gitarre oder Trompete klingen. Die Nachbearbeitung bietet weitere Vorteile: Jede einzelne Note lässt sich bei Midi-Daten anfassen und beliebig verschieben. Spuren mit Software-Instrumenten werden in Garageband grün dargestellt. Zum Nachbearbeiten reicht es, eine Software-Instrumentenspur zu markieren und mit Klick auf den Schalter mit dem Scherensymbol den Spuredior einzublenden.

Darin ist es möglich, jede einzelne Note (dargestellt als Rechteck) wie ein Objekt zu markieren, zu löschen oder zu verlängern. Mit der Shift-Taste oder dem Auswahlrechteck (Maustaste drücken und über die Noten ziehen) ist es möglich, mehrere Noten zu markieren und gleichzeitig zu bearbeiten. Mit "Quantisieren" bessert man Noten und Akkorde aus, die im Timing nicht harmonieren. Dazu markiert man die Noten und wählt dann links im Klappmenü "Takt anpassen" zum Beispiel "1/16 Note". Schon verschieben sich die Rechtecke und richten sich im Takt aus. Der richtige Wert dafür hängt vom Musikstück und seiner Taktart ab. Liegt man daneben, kann man mit "Befehlstaste-Z" die letzte Quantisierung rückgängig machen.

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