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Exaktes Timing bei Aufnahme echter Instrumente

08.11.2010 | 12:40 Uhr |

Schwankendes Tempo und ungenaues Timing können die beste Aufnahme in Garageband zunichte machen. Besonders wichtig ist exakter Rhythmus bei Aufnahmen von echten Instrumenten.

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Im Gegensatz zu Softwareinstrumenten lassen sich nicht genau im Takt getroffene Akkorde oder Töne nur mit großem Aufwand nachträglich korrigieren - während Midi-Noten einfach verschoben werden können.

Das zuverlässigste Gegenmittel gegen Timing-Schwierigkeiten (mit dem auch heute alle Profis im Studio arbeiten) ist die "Klickspur", die bei der Aufnahme mit Piep- oder Klicktönen den Rhythmus exakt vorgibt. Garageband hat dafür ein Metronom und eine Einzählfunktion an Bord, die man über "Steuerung > Metronom" beziehungsweise "Steuerung > Einzählen" einschaltet. Aktiviert erklingt dann bei der Aufnahme das typische Klicken im Hintergrund. Problem dabei: Die Lautstärke des Metronoms in Garageband lässt sich nicht unabhängig von der des aufgenommenen Instruments einstellen. Laute Rockgitarren lassen das Klickgeräusch oft komplett untergehen - und die ganze Timing-Hilfe ist wieder dahin.

Die beste Abhilfe schafft, eine neue Spur zu erstellen und darin einen sehr simplen Drumloop oder Beat aus dem Loop-Browser per Drag-and-drop einzufügen. Für die meisten Songs reicht schon ein simpler 4/4-Takt. Bei der Aufnahme kann man ihn laut genug für das präzise Timing einstellen. Sobald die richtige Drum-Spur im Kasten ist, kann man die Spur beim finalen Mix löschen oder zur Sicherheit (falls eventuell noch weitere Spuren aufgenommen werden sollen) einfach stumm schalten.

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