1033451

Software-Instrumente

12.04.2010 | 12:14 Uhr |

Bei Software-Instrumenten gibt man in Garageband eigentlich nur Steuerdaten ein, die dann Melodien und Töne erzeugen. Oder besser gesagt, man spielt sie ein.

Garageband Logo
Vergrößern Garageband Logo

Theoretisch reicht dafür die Softwaretastatur, die man über "Fenster > Musik-Tastatur" einblenden kann und die Mac-Tastatur. Besser geht’s natürlich, wenn man Akkorde und Melodien auf Klaviertasten spielt. Dafür gibt es USB-Keyboards, die meist ab rund 100 Euro zu haben sind, wie zum Beispiel das Keystudio 49 von M-Audio ( www.m-audio.com ). Midi-Keyboards sind auch anschlagsdynamisch, das heißt sie übertragen akkurat, wenn man eine Note oder einen Akkord intensiver oder leiser anschlägt. Das gibt lebendigere Musik.

Softwareinstrument
Vergrößern Softwareinstrument

Das Midi-Keyboard wird einfach per USB mit dem Mac verbunden und sofort von Garageband erkannt. Für Software-instrumente gibt es einen eigenen Spur-Typ, den man über "Spur > Neue Spur... > Software-Instrument" erzeugt. Voreingestellt wird dabei eine Klavier-Spur erzeugt und es ertönt auch ein Flügel, sobald man auf dem Midi-Keyboard spielt. Der Vorteil von Midi: Man kann damit praktisch jedes Instrument erklingen lassen. Eine mit Klaviersounds eingespielte Melodie könnte danach als Blasinstrument, Streicher oder Soundeffekt erklingen. Dazu markiert man die Spur und wählt im Instrumenten-Fenster einfach ein anderes aus - schon klingt alles anders, obwohl die gleichen Noten gespielt werden.

Und gerade für Einsteiger bieten Midi-Instrumente einen Riesenvorteil: Wenn eine Note danebengeht ist es nicht schlimm! Jede lässt sich nachträglich gerade rücken. Dazu markiert man eine Software-Instrumentenspur und und öffnet mit Befehlstaste + E den Spur-Editor. Jeder Ton ist auf der so genannten Klavierrolle - das ist vergleichbar mit dem Band in einer Drehorgel - durch schwarze oder graue Streifen in einem Raster dargestellt. Man kann jeden Ton markieren und nach belieben verschieben, verlängern, verkürzen, komplett löschen oder sogar Töne die man gar nicht gespielt hat einfach zeichnen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1033451