Tipp: Illustrator
Mit Symbolen Texturen in Illustrator CS4 gestalten
Mit Vektorgrafiken gefüllte Texturen sind beliebt, zum Beispiel als Hintergrund oder Textur für Drucksachen, Logos, Webseiten, 3D-Objekte oder DVD-Menüs. Wer dabei möglichst viel Gestaltungsfreiheit haben möchte, erzeugt seine Texturen selbst.
Mit Illustrator gelingt das dank des Werkzeugs „Symbol-aufsprühen" besonders einfach. Damit lassen sich aus einfachen Objekten wie Kreisen, Rechtecken, Sternen etcetera im Nu Muster zaubern. Das Werkzeug ist in Illustrators Werkzeugleiste mit seinem Sprühdosen-Icon leicht erkennbar oder durch Umschalttaste-S per Tastatur ausgewählt. Wer damit aber einfach drauf lossprühen will, sieht eine Warnmeldung, die ermahnt, zuerst ein Symbol aus dem gleichnamigen Bedienfeld auszuwählen.
Zur Erinnerung sei noch einmal kurz das Prinzip der Symbole erläutert: Jedes Vektorobjekt in Illustrator lässt sich mitsamt seiner Eigenschaften wie Linie, Füllung und Effekte wie Schlagschatten in ein Symbol umwandeln. Nach dem Zeichnen wählt man „Fenster > Symbole" und bei markiertem Objekt aus dem Kontextmenü der Palette „Neues Symbol". Im Dialog „Symboloptionen" gibt man dem Symbol einen beliebigen Namen und wählt bei „Art" den Typ „Grafik". Nach „Ok" speichert Illustrator das Symbol in der Symbolpalette.
Neue Pinsel, multiple Zeichenflächen und mehr in Illustrator CS5.
Neuzugänge in der Werkzeugleiste: Werkzeuge zum variablen Verändern der Konturendicke (dunkel unterlegt), ein Figurenbau-Tool und zwei Perspektivwerkzeuge.
Mehr kreatives Finetung durch variable Konturenbreiten.
Neue Malpinsel und eckenharmonisierte Strichelungen
Width Tool: ein neues Werkzeug zum variablen Verändern der Liniendicke
Überarbeitetes Konturen-Bedienfeld. Neu: Buttons zum Ausrichten von Pfeilen und gestrichelten Linien, abspeicherbare Vorgaben mit variablen Linienbreiten
Neue Pinselart für kreative Maleffekte: Bristle Brushes
Konstruktionstools: Werkzeuge und Hilfslinien für das perspektivische Zeichnen und Anordnen von Objekten
Zwei neue Werkzeuge: "Objekt" dient der Auswahl von Objekten, die beim Einfügen ins Raster automatisch ausgerichtet werden. Über das zweite wird definiert, auf welcher Rasterseite der Inhalt angeordnet werden soll.
Basis des Ganzen ist ein Perspektivraster, dessen Parameter sich auf unterschiedliche Art und Weise einrichten lassen.
Multiple Artboards: Das Zeichenfläche-Werkzeug der Vorversion ist nunmehr zum Workflow-Konzept gediehen.
Die unterschiedlichen Artworks werden auch beim Öffnen in Photoshop erkannt.
Die neue Palette „Artboards“ unterstützt nicht nur beim Auswählen und der Benennung der unterschiedlichen Teilkomponenten.
Über die Palettenoptionen lässt sich auch ihr Arrangement verändern.
Änderung im Detail: die Verlaufsanzeige im Bedienfeld Verlauf
Das Praktische an Symbolen ist ihre leichte Anwendbarkeit. Wählt man erneut das Werkzeug „Symbol-Aufsprühen" und hat gleichzeitig das gespeicherte Symbol in der gleichnamigen Palette markiert, werden Verweise davon, genannt Instanzen aufgesprüht. Die Pinselgröße des Werkzeugs steuert dabei die Größe der Symbole. Je länger man die Maustaste mit dem Werkzeug gedrückt hält, desto mehr Objekte trägt Illustrator auf – jedoch alle in der gleichen Größe. Wer noch die Art des Auftrags verändern will öffnet mit einem Doppelklick die Symbol-Werkzeug-Optionen.
Darin finden sich Einstellungen mit denen man steuert wie die Symbole aufgetragen werden, zum Beispiel ob verschieden groß, gedreht oder skaliert. Hier lohnt sich das Experimentieren, bis man die gewünschte Optik beim Auftrag des Musters gefunden hat. Wer übrigens ein Grafiktablett wie das Wacom Intuos oder Bamboo besitzt, kann mit dem Werkzeug besonders variabel arbeiten: Über die Druckempfindlichkeit lässt sich der Symbolauftrag variieren.








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