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Datenaustausch mit Windows - Dateinamen anpassen

04.05.2010 | 12:38 Uhr |

Mac-OS X verwendet noch immer eine ganze Reihe von speziellen Informationen zu Dateien, die es unter Windows oder unter anderen Unix-Betriebssystemen nicht gibt. Dazu zählen die farbigen Etiketten oder bei einem Download die Internetadresse, von der die Datei stammt.

Die Wirkung eines Befehls in Terminal ist sensationell: Der USB-Stick "APPLE" funktioniert nach diesem Manöver wieder einwandfrei unter Windows und Mac-OS X.
Vergrößern Die Wirkung eines Befehls in Terminal ist sensationell: Der USB-Stick "APPLE" funktioniert nach diesem Manöver wieder einwandfrei unter Windows und Mac-OS X.

Kopiert man Dateien auf einen USB-Stick, um sie unter Windows zu verwenden, speichert Mac-OS X solche Zusatzinfos automatich in zusätzlichen Dateien, deren Name mit „._“ beginnt. Unter Windows sieht man deshalb beispielsweise die Datei „haus.pdf“ und zusätzlich die Datei „._haus.pdf“. Speziell wenn man etwas unter Windows ändert, können diese Dateien zurück am Mac zu allerlei interessanten Fehlern führen: Zum Beispiel „-36“ beim Versuch, die Datei am Mac zu lesen und zu ändern. Wer diese merkwürdigen Zusatzinfos loswerden will, sollte einen Unix-Befehl nutzen, den es bereits seit Mac-OS X 10.5 gibt:

dot_clean [Ordnername oder USB-Stick]

Um den Befehl richtig einzutippen, empfehlen wir den ersten Teil mit „dot_clean“ einzutippen, gefolgt von einem Leerzeichen und dann das Symbol des Ordners oder das Symbol des USB-Sticks auf das Fenster von Terminal zu ziehen. Das Dienstprogramm Terminal setzt automatisch den korrekten Namen ein, so dass man dann nur noch die Eingabetaste drücken muss, um den Befehl auszuführen. Abhängig von der Zahl der Dateien im Ordner (oder auf dem USB-Stick) braucht der Befehl einige Sekunden bis zu mehreren Minuten und dann wird in Terminal wieder das Eingabesymbol sichtbar. Die lästigen Dateien ist man dann los.

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