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Geheime Voreinstellungen für das Archivierungsprogramm

16.02.2011 | 14:34 Uhr |

Mac-OS X ist bekanntlich in der Lage, ohne zusätzliche Software mehrere Dateien in ZIP-Archive zu komprimieren und wieder zu entpacken

Archivierungsprogramm
Vergrößern Archivierungsprogramm

Dazu wählt man mehrere Dateien und Ordner und ruft aus dem Kontextmenü (Control-Taste halten und mit der Maus auf die Dateien klicken) "[Anzahl] Objekte komprimieren" auf. Sehr einfach und praktisch, so mancher vermisst dabei jedoch die Feinheiten. Die gibt es im Betriebssystem , jedoch sind die Optionen in einer geheimen, nicht sichtbaren Systemeinstellung versteckt. Um sie aufzurufen, wählt man im Finder den Befehl "Gehe zu > Gehe zum Ordner..." und fügt dort "/System/Library/CoreServices/ " ein. Mit "Öffnen" gelangt man zum Ordner " CoreServices ", in dem sich das Archivierungsprogramm befindet. Dieses markiert man und wählt aus dem Kontextmenü "Paketinhalt zeigen". Im Ordner "Contents" befindet sich der Unterordner "Resources" und darin ganz oben "Archives.prefPane". Ein Doppelklick installiert die Systemeinstellung. Dabei fragt das System, ob sie für alle oder nur diesen Benutzer installiert werden soll, was die Eingabe des Administratorkennwortes erforderlich macht.

Dann zeigen sich die neuen Einstellmöglichkeiten. Damit lässt sich zum Beispiel festlegen, dass nach dem Entpacken das Archiv (die Datei, deren Name mit ".zip" endet) in den Papierkorb wandert oder direkt gelöscht wird. Die gleichen Feineinstellungen stehen auch für das Archivieren bereit. Die praktischste Möglichkeit ist aber mit der Option "Entpackte Dateien sichern..." einen bestimmten Ordner festzulegen, in dem grundsätzlich alle dekomprimierten Archive automatisch landen. Das verhindert viele verstreute Dateien - zum Beispiel auf dem Schreibtisch.

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