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Kein Ruhezustand

04.02.2011 | 14:11 Uhr |

Snow Leopard begibt sich nicht automatisch in den Ruhezustand

Ein Mac begibt sich nicht mehr automatisch in den Ruhezustand. Der manuelle Ruhezustand über das Apple-Menü oder per Befehl-Wahl-Auswurftaste funktioniert dagegen.

Häufig verursacht ein Programm, das im Hintergrund läuft und automatisch bei der Anmeldung startet, das Schlafproblem. Man probiert deshalb zuerst, ob der Mac in den Ruhezustand geht, wenn keine Anmeldeobjekte gestartet sind. Dazu meldet man sich ab und wieder an, drückt bei der Anmeldung aber gleichzeitig die Umschalaste. Funktioniert dann der Schlafmodus, deaktiviert man die Anmeldeobjekte in der Systemeinstellung "Benutzer". Es gibt außerdem Startobjekte, die beim Rechenstart geladen werden. Um diese zu deaktivieren, macht man einen sicheren Systemstart. Dazu hält man beim Neustart die Umschalttaste gedrückt, bis im Anmeldefenster zusätzlich "Sicherer Systemstart" steht. Dann lädt das System nur notwendige Komponenten und übergeht alle Start- und Anmeldeobjekte. Funktioniert nun der Ruhezustand, prüft man die Start- (Library/StartupItems) und Anmeldeobjekte. In manchen Fällen hilft es auch, aus dem Ordner "Library/Preferences/SystemConfiguration" die Datei "com.apple.PowerManagement.plist" zu löschen (dazu muss man das Administratorpasswort angegeben werden) und den Mac anschließend neu zu starten.

Funktioniert der Ruhezustand weiterhin nicht, setzt man den System Management Controllers zurück. Manchmal verhindern auch externe Laufwerke, in den Mac Pro eingebaute Erweiterungskarten oder Einsteckkarten für den Express-Card-Steckplatz den Ruhemodus.

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