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Ladezeiten von Websites verkürzen

18.01.2011 | 10:46 Uhr |

Falsche DNS-Einträge verzögern das Laden von Webseiten.

Problem: Zum Laden von Webseiten benötigt der Browser plötzlich wesentlich mehr Zeit als bisher. Es wurde aber weder etwas an den Netzwerkeinstellungen geändert noch Plug-ins oder Erweiterungen für den Browser installiert.

Lösung: Das Problem kann durch einen falschen oder veralteten Eintrag in den Netzwerkeinstellungen für den DNS -Server liegen. DNS-Server dienen dazu, die im Browser eingetippte oder ausgewählte Webadresse wie „www.apple.com" in die dazugehörige IP-Adresse umzusetzen und dann die Webseite aufzurufen. Eine schnelle Kontrolle, ob ein Problem mit dem DNS-Server vorliegt besteht darin, anstatt „www.apple.com" die IP-Adresse „http://17.149.160.49" einzutippen. Wird die Seite dann sofort dargestellt, öffnet man die Systemeinstellung „Netzwerk", markiert den verwendeten Dienst (Airport oder Ethernet) und klickt auf „Weitere Optionen".

Bei langen Ladezeiten im Browser kontrolliert man die Einträge für den DNS-Server in den Netzwerkeinstellungen.
Vergrößern Bei langen Ladezeiten im Browser kontrolliert man die Einträge für den DNS-Server in den Netzwerkeinstellungen.

Nun kontrolliert man, ob unter „DNS" bei „DNS-Server" Einträge vorhanden sind. In der Regel ist dort nur ein inaktiver Eintrag vorhanden wie beispielsweise „10.0.1.1" bei der Telekom. Dann wird der DNS-Server erst bei der Netzeinwahl vom Provider festgelegt. Hat man eigene DNS-Server eingetragen, muss man prüfen, ob die Adressen korrekt sind oder ob eventuell ein Eintrag nicht mehr aktuell ist. Für eine schnelle Prüfung der Verbindung zum DNS-Server kann man die IP-Adressen von Open DNS eintragen (208.67.222.222 oder 208.67.220.220). Man muss dazu kein Konto bei Open-DNS eröffnen. Oder nimmt alternativ die DNS-Server von Google (8.8.8.8 oder 8.8.4.4).

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