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Bessere Zeichnung mit Photoshop-Filtern erreichen

02.12.2011 | 17:04 Uhr |

In nur wenigen Schritten kann man mit Photoshop Elements ein Portrait in eine recht realistische Zeichnung umwandeln. Als Vorlage eignet sich hierzu am Besten ein Portrait vor neutralem Hintergrund

Icon Photoshop CS4
Vergrößern Icon Photoshop CS4

Nachdem man das Foto geöffnet hat, erstellt man eine Kopie der Hintergrundebene. Diese wandelt man in Schwarz-Weiß um, hier kann man gut die Schwarz-Weiß-Umsetzung von Photoshop Elements verwenden ("Überarbeiten > In Schwarz-Weiß konvertieren").

Von diesem Schwarz-Weiß-Bild erstellt man erneut eine Kopie auf einer eigenen Ebene und invertiert dieses Bild mit "Befehlstaste-I". Für die invertierte Ebene wählt man die Füllmethode "Farbig abwedeln"; eine weiße Fläche erscheint. Die invertierte Ebene zeichnet man nun mit dem Gaußschen Weichzeichner ("Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner") weich. Je höher man den Radius wählt, desto mehr Konturen treten beim Bild hervor.

Als Feinarbeit kann man danach die Stellen, bei der man mehr Zeichnung wünscht, mit einem weichen, schwarzen Pinsel nachmalen. Die Deckkraft des Pinsels sollte man auf maximal zehn Prozent stellen, um so behutsam vorgehen zu können. Ist man fertig, blendet man nur die beiden schwarz-weißen Ebenen ein und reduziert diese auf eine Ebene. Möchte man die "Zeichnung" einfärben, reduziert man einfach deren Deckkraft, so dass die darunterliegende Hintergrundebene mit dem Ausgangsbild etwas durchscheint. Wer möchte, kann noch eine Ebene anlegen und diese mit dem Muster "Künstlerpapier" füllen (siehe Tipp "Muster nach Wunsch") und hier die Füllmethode "Multiplizieren" sowie eine passende Deckkraft wählen.

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