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Bildfusion mit Photoshop als Alternative zu HDR-Bilder

03.10.2011 | 16:16 Uhr |

Die Bildfusion aus einer Belichtungsreihe ist eine gute Alternative zur HDR-Technik, um den Dynamikumfang einer Szene besser in einem Foto zu zeigen. Sie wird auch Dynamikumfangserweiterung oder kurz DRI (von Dynamic Range Increase) genannt

Icon Photoshop CS4
Vergrößern Icon Photoshop CS4

In Photoshop kann man das Zusammensetzen aus drei unterschiedlich belichteten Aufnahmen mit der Ebenensichtbarkeit sehr gut steuern. Dazu benötigt man zunächst die drei Aufnahmen (eine Überbelichtung, eine Normalbelichtung und eine Unterbelichtung).

Die Aufnahmen sollte man wegen der Deckungsgleichheit vom Stativ machen. Die Aufnahmen werden in Photoshop in einem Dokument als Ebenen angeordnet. Unten sollte die Normalbelichtung sein, darüber die Über- und die Unterbelichtung. Nun klickt man im Bedienfeld "Ebenen" doppelt neben den Namen der obersten Ebene, in diesem Fall die Unterbelichtung. Es öffnet sich der Ebenenstil-Dialog, in dessen unteren Bereich man die Ebenensichtbarkeit steuern kann. Von der Unterbelichtung sollen die Lichterbereiche zu sehen sein. Bei gedrückter Wahltaste lassen sich die Tiefen- und Lichterdreiecke teilen. Damit vermeidet man, dass die Tonwerte an der Grenze der Sichtbarkeit nicht abreißen. Man zieht nun wie abgebildet die zwei Dreieckspaare auseinander (der rechte Tiefenregler wird über den Lichtereinsatz hinausgeschoben). Für die Überbelichtungsebene verfährt man am anderen Tonwertende umgekehrt genauso (nur die Tiefen sind sichtbar). Die Normalbelichtung ganz unten zeigt nun die restlichen sichtbaren Bereiche in den Mitteltönen.

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