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Unerwünschte Randabdunklung als Vignettierung in Photoshop nutzen

03.12.2011 | 17:43 Uhr |

Eine Randabdunklung, die beim Fotografieren durch das Objektiv entstehen kann, möchte eigentlich jeder Fotograf vermeiden. Doch gezielt eingesetzt, peppt dieser Effekt, "Vignettierung" genannt, ein Bild auf

Icon Photoshop CS4
Vergrößern Icon Photoshop CS4

Eine exakt ausgerichtete eigene Randabdunklung ist schnell gemacht: Dazu erstellt man eine neue Ebene mit einem Verlauf von Schwarz zu Transparent. Der Verlauf soll nur sehr gering sein, etwa ein Zehntel der Bildhöhe reicht völlig. Das schwarze Ende des Verlaufs beginnt am unteren Bildrand. Sehr wichtig ist, dass der Verlauf exakt senkrecht steht. Dazu hält man die Umschalttaste gedrückt, während man den Verlauf aufzieht.

Der Verlauf wird nun mit dem Filter Polarkoordinaten zu einem Passepartout umgewandelt. Dazu öffnet man den Filter unter "Filter > Verzerrungsfilter > Polarkoordinaten" und wählt "Rechteckig > Polar". Mit dem Gaußschen Weichzeichner, zu finden unter "Filter > Weichzeichnungsfilter", zeichnet man den Rand des Passepartouts weich. Hier kann man ruhig den Maximalwert von 250 Pixel angeben. Die Deckkraft kann man nun nach eigenem Geschmack verringern. Fällt die Randadunklung zu breit aus, kann man sie mit dem Filter "Helle Bereiche vergrößern", zu finden unter "Filter > Sonstige Filter", weiter zum Rand drängen.

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