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Flash blockieren

28.07.2010 | 09:40 Uhr |

Mit einem Browser-Plug-in kann man die hohe Prozessorlast von Videos deutlich reduzieren und erhält eine bessere Bildqualität und mehr Komfort beim Download. Das Plug-in "Click to Flash" ist ein Flash-Blocker, der verhindert, dass Flash-Inhalte ohne Einverständnis des Nutzers geladen werden.

Flash-Banner und -Animationen, werden nicht geladen, sondern starten erst nach einem weiteren Klick auf das Objekt. Besonders praktisch ist, dass Click to Flash den Flash-Videoplayer auf manchen Webseiten ersetzt. Für das Videoportal Youtube kann man festlegen, dass nicht die Flash-Datei ("FLV") eines Videos geladen wird, sondern die MP4-Version des Videos - und zwar mit dem Quicktime-Plug-in von Apple. Dieses Plug-in ist wesentlich effizienter als die Flash-Variante. Die Prozessorlast ist deutlich niedriger und die Lüfter heulen weniger auf. Dies ist möglich, weil Youtube von den meisten Videos mehrere Versionen vorhält. Seit es die HQ-Videos mit höherer Qualität und HD-Videos gibt, existiert jedes Video in zwei bis drei Versionen. In den Optionen kann man Click to Flash dazu bringen, immer die H.264- oder HD-Version zu laden und mit Quicktime abzuspielen. Dort kann man einstellen, dass Videos auf der Festplatte gespeichert werden ("Download H.264"). So laufen auch HD-Filme von Youtube auf schwächeren Rechnern. Der Umstieg auf die bessere Videoqualität bringt auch Nachteile: Ohne Flash funktionieren etwa Anmerkungen, Vollbildmodus oder die Lautstärkeeinstellung nicht. Bei Quicktime gibt es nur Ton an oder aus. Click to Flash läuft unter 10.4 Tiger, 10.5 Leopard und 10.6 Snow Leopard.

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