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USB-Stick-Einrichtung mit Festplatten-Dienstprogramm

09.04.2012 | 13:23 Uhr |

Für das Betriebssystem des Mac sind USB-Sticks nichts anderes als externe Festplatten - der Mac unterscheidet nicht zwischen einem Stick (ohne bewegliche Teile im Inneren) und einer Festplatte (mit rotierenden Magnetscheiben)

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Deshalb ist für Änderungen das Festplatten-Dienstprogramm zuständig; zu finden im Ordner "Programme/Dienstprogramme". Startet man die Software, sollte links in der Spalte der USB-Stick sichtbar sein. Allerdings mit zwei Einträgen - einer für das Gerät an sich, der andere für das "Volume" (alternativ: "Partition").

Theoretisch kann man jedes Speichergerät in mehrere Partitionen einteilen, auf einem USB-Stick macht das (in der Regel) keinen Sinn. Wer einen Stick neu für Mac und Windows-Rechner einrichtet, sollte Volume und Partitionsschema einrichten. Das geht nur, wenn man das Gerät auswählt - den richtigen Eintrag erkennt man am weißen Symbol, neben dem rechts davon die Größenangabe des USB -Sticks steht, gefolgt von einem mehr oder min- der hilfreichen Namen, der auf den Hersteller des USB-Sticks hinweist.

Hat man den richtigen Eintrag erwischt, wird im Hauptfenster von Festplatten-Dienstprogramm rechts ein Knopf für den Bereich "Partition" sichtbar (diese Beschreibung gilt für OS X Lion - in den älteren Versionen des Betriebssystems gibt es nur einen Unterschied; der Bereich heißt "Partitionieren"). Dort richtet man den Stick wie folgt ein:

1. "Volume-Schema: 1 Partition" wählen

2. Darunter mit dem Knopf "Optionen" das Partitionsschema "Master Boot Record" wählen und mit "OK" bestätigen

3. Zuletzt oben rechts im Fenster das Format "MS-DOS-Dateisystem (FAT)" wählen
Erst dann klickt man unten auf den Knopf "Anwenden" und bestätigt das Löschen aller Daten mit einem Klick auf den Knopf "Partitionieren".

Ein auf diesem Weg neu formatierter USB-Stick sollte auf allen Rechnern funktionieren - Mac, PC und Android-Tablet, auch am Autoradio, an Playstation oder als Datenspeicher am WLAN-Router.

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