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Neue Word-Oberfläche erklärt

29.03.2011 | 05:01 Uhr |

Funktionen in Word kontextsensitiv aufrufen

Word 2011
Vergrößern Word 2011

Die auffälligste Neuerung in Word 2011 ist die neue Oberfläche "Ribbon" (zu Deutsch wörtlich übersetzt "Band", Microsoft nennt sie "Menüband"). Word hatte schon immer reichlich Funktionen zu bieten, sie hatten aber den Ruf, schwer zu finden und unübersichtlich zu sein. Ribbon soll alles zugänglicher machen. Wer sich mit dem neuen Bedienprinzip anfreundet, wird belohnt. Das Menüband vereinheitlicht die Bedienung von allen Programmen des Office-Pakets. Ist man fit in Word, fällt auch der Einstieg in Powerpoint & Co leicht. Außerdem arbeitet das Band kontextsensitiv. Es stellt automatisch die Funktionen bereit, die man wahrscheinlich - für das gerade ausgewählte Element (der "Kontext") - braucht. Alle anderen Funktionen sind ausgeblendet.

Das neue Menüband holt automatisch die wahrscheinlich gerade benötigten Funktionen - hier zum Formatieren eines Bilds - in den Vordergrund.
Vergrößern Das neue Menüband holt automatisch die wahrscheinlich gerade benötigten Funktionen - hier zum Formatieren eines Bilds - in den Vordergrund.

Klickt man auf ein Bild, erscheint im neuen Menüband "Start > Bild formatieren" mit Bildbearbeitungsfunktionen. Markiert man eine Tabelle , erscheint "Tabellen > Tabellenlayout". Den Reiter für die detaillierten Tabellenformatierungen hebt Word farblich hervor, er bleibt aber zunächst im Hintergrund. Durch Anklicken kann er nach vorne geholt werden. Hebt man die Auswahl wieder auf, verschwinden die Menüs und Funktionen wieder.

Nach dem gleichen Prinzip sind auch die Bedienelemente in den Hauptbereichen "Start", "Layout", "Überprüfen" aufgebaut: Links stehen immer die am häufigsten gebrauchten Funktionen wie die Textausrichtung. Will man tiefer in eine Funktion wie "Formatvorlagen" einsteigen, bewegt man den Mauszeiger darüber, bis ein Pfeil nach unten erscheint. Ein Klick und es erscheinen weitere Formatvorlagen (oder Unteroptionen bei anderen Menüs). Mit dem Prinzip ist es einfach, nach Bedarf immer tiefer einzutauchen, aber dennoch die Oberfläche in Word aufgeräumt zu halten.

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