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Bessere Bilder mit dem iPhone

11.03.2010 | 17:08 Uhr |

Die Kamera des iPhone 3GS ist schon viel besser als die der Vorgänger. Was fehlt, ist die passende Software. Mit den richtigen Apps lässt sich nämlich noch viel mehr aus der iPhone-Linse rausholen.

Fähigkeiten der Kamera erweitern

Das Programm Night Camera (0,79 Euro) wirkt auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Es dient dazu, die Kamera des iPhone beim Fotografieren zu steuern. Wie vielseitig die App dabei zu Werke gehen kann, sieht man erst, wenn man sich die Mühe macht, in die Einstellungen zu schauen. Dort finden Sie insgesamt 10 Aufnahmemodi. Neben dem normalen Auslöser, gibt es Bildstabilisator, Auslöseverzögerung (bis 60 Sekunden) mit optionaler Wiederholung, Auslösen durch Geräusch oder Bewegung, die Serienbildfunktion, Doppelbelichtungen und 3D-Bilder für Rot-Cyan-Brillen. Außerdem ermöglicht Ihnen Night Camera, den gesamten Bildschirm als Auslöser zu nutzen, ein digitales Zoom ist ebenfalls eingebaut.

Aufnahmemodus wechseln

Night Camera kennt zehn verschiedene Aufnahmemodi.
Vergrößern Night Camera kennt zehn verschiedene Aufnahmemodi.

Über das Menü "Photo Ratio" wählen Sie das Seitenverhältnis der Aufnahme, die zugehörige Auflösung wird weiter unten angezeigt. Sie lässt sich von 2048 auf 640 Pixel (lange Seite) reduzieren. Sehr nützlich ist das im Sucher einblendbare Gitter, das die Ausrichtung erleichtert. Als weiteres kleines Bonbon kann Night Camera Datum und Uhrzeit in das Foto einstempeln.

Mit Night Camera fotografieren

Der Bildstabilisator löst erst aus, wenn das iPhone ruhig steht.
Vergrößern Der Bildstabilisator löst erst aus, wenn das iPhone ruhig steht.

Mit dem Bildstabilisator lässt sich vor allem unter schlechten Lichtverhältnissen besser fotografieren, woher die Software auch ihren Namen hat. Natürlich kann man keinen echten Bildstabilisator per Software nachrüsten. Stattdessen nutzt Night Camera die Bewegungssensoren, um die Kamera nach dem Druck auf den Auslöser erst zu betätigen, wenn sie ruhig gehalten wird. So lassen sich Unschärfen durch ungewollte Kamerabewegungen tatsächlich stark reduzieren. Die stufenlose Zoomfunktion simuliert ein Vierfach-Objektiv. Ist sie aktiv, kann man die Brennweite virtuell durch horizontales Wischen über den Touchscreen bis zum vierfachen Wert ändern. Das Foto wird dann entsprechend großgerechnet und auf die eingestellte Auflösung beschnitten. Night Camera zeigt in der Standardeinstellung zunächst eine Vorschau des Fotos, statt es gleich zu sichern. Wer sich diesen Zwischenschritt sparen will, aktiviert in den Einstellungen "Auto save". Außerdem lassen sich die Bilder in Schwarzweiß, Sepia oder einen Schatten betonenden "Hard light"-Modus umwandeln. Eine einfache Diashow ist ebenfalls integriert.

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