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Das iPhone als Fax

15.03.2010 | 17:16 Uhr |

Die Firma Finarx hat getreu Apples Motto "Für jede Anwendung gibt es eine App" eine Fax-Sendesoftware für das iPhone entwickelt, Finarx Fax kostet knapp 4 Euro.

Fax über Sipgate & Co

Die App bietet alle Funktionen, die man sich von einer Faxsoftware wünscht. Empfänger lassen sich komfortabel aus dem Adressbuch wählen, ein Faxdeckblatt gestalten und Seiten anhängen. Neben dem Deckblatt muss ja auch das eigentliche Faxdokument auf das iPhone. Das regelt Finarx Fax über die Kamera im iPhone. Hier ist das iPhone 3GS mit der 3,5-Megapixel-Kamera samt Autofokus im Vorteil. Im Programm werden die Seiten abfotografiert, die App übernimmt die Umrechnung und hängt sie an das Deckblatt. Den eigentlichen Faxversand übergibt die aktuelle Version der App an den Dienstleister Interfax oder an Sipgate. Wer bei Letzterem schon über einen Account mit Prepaid-Aufladung verfügt, kann den Service sofort nutzen. Interfax ist etwas teurer als Sipgate, bietet aber mehr Optionen.

Einschränkung

Mit Finarx Fax lernt das iPhone den Versand von Faxen.
Vergrößern Mit Finarx Fax lernt das iPhone den Versand von Faxen.

Die iPhone-Lösung ist ein halbes Faxgerät, sie kann nur senden. Ob Interfax oder Sipgate als Partner, Finarx Fax nutzt das Internet-Fax-Gateway des Providers zum Versenden. Über das gelangen keine Faxe zurück. Sowohl Interfax als auch Sipgate haben aber kostenpflichtige Lösung parat. (Sipgate etwa bietet für 3,90 Euro pro Monat den Tarif "Sipgate plus" an, der den Empfang von Faxen als PDF ermöglicht).

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