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Mit dem iPhone besser fotografieren

04.10.2011 | 15:30 Uhr |

Für viele ist das iPhone inzwischen zur Hauptdigitalkamera geworden - einfach weil es immer in der Hosentasche griffbereit ist. Klar kommt die Qualität von iPhone-Schnappschüssen nie an die Bilder aus einer richtigen Digitalkamera heran. Das liegt aber nicht nur an fehlenden Megapixeln, sondern daran, dass oft falsch fotografiert wird. Mit diesen Tipps holen Sie mehr aus iPhone-Fotos heraus

Sonnenlicht nutzen

Es gibt Aufnahmesituationen, in denen das iPhone ziemlich gute und eher schlechte Bilder produziert . Am besten gelingen Schnappschüsse im hellen Sonnenlicht. Hintergrund: Der winzige Sensor braucht viel Licht, wenn wenig vorhanden ist, entsteht Bildrauschen. Also gehen Sie zum Beispiel, wenn möglich, nach draußen, um ein Porträt zu fotografieren. Am besten gelingen Motive, wenn sie nicht gegen das Licht aufgenommen werden, sondern das Sonnenlicht (über Ihre Schultern) auf die Person trifft und so das Motiv ausleuchtet.

Bilder spannender komponieren

Auch wenn das iPhone nicht die beste Kamera ist, sieht man den Bilder an, ob der Ausschnitt gut gewählt ist. Machen Sie es wie die Profis: Teilen Sie im Kopf das Bild in Drittel, und stellen Sie das Motiv besser in eines der äußeren Drittel statt in die Mitte - das wirkt spannender. Achten Sie darauf, dass der Horizont oder Linien im Bild gerade sind und bei Porträts keine Linien im Hintergrund aus den Köpfen wachsen.

Spontan sein

Bei manchen spontanen Bildern kommt es darauf an, die Kamera schnell bereit zu haben. Legen Sie die Kamera-App ins Dock oder die erste Seite des Home-Screens, damit sie immer bereitsteht.

Schärfe verbessern

Wenn Sie beim Auslösen wackeln, gibt es unscharfe Bilder. Ruhig halten ist mit dem iPhone nicht ganz einfach, da es kleiner als große Kameras ist. Halten Sie das iPhone am besten in beiden Händen. Legen Sie den Daumen oder Finger auf den Button, und lassen Sie zum Auslösen los. Wenn möglich, stützen Sie die Ellenbogen auf eine feste Unterlage.

Blitz nicht nur im Dunkeln

Der Blitz des iPhone 4 ist nicht nur für das Aufhellen von Aufnahmen in dunklen Räumen geeignet. Bei Gegenlicht am Tag kann er ein Motiv aufhellen oder bestimmte Aufnahmesituationen (wie im Schnee) verbessern.

Rangehen statt zoomen

Das iPhone hat zwar in der Kamera-App einen Zoomregler, aber dabei bewegt sich nicht die Linse wie bei einer Kamera mit Objektiv. Stattdessen werden die Bilder mit Digitalzoom künstlich herangeholt, dadurch deutlich körniger, und viele Details gehen verloren. Gehen Sie, wann immer möglich, lieber ein paar Schritte nach vorn, um näher am Motiv zu stehen.

Foto-Apps dazuholen

Im App Store finden Sie die Kategorie "Fotografie". Dort gibt es massig Apps, zum Fotografieren, zum Verfremden der Fotos oder für die Bildbearbeitung. Mit der App "Procamera" gibt es beim Fotografieren zum Beispiel die Möglichkeit, Serienbilder oder mit Effekt zu knipsen - Funktionen, die die Standard-Kamera-App nicht zu bieten hat.

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