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Mit den Pfeiltasten der Tastatur Objekte in Finder markieren

06.02.2012 | 10:50 Uhr |

Steve Jobs hatte bei der Entwicklung des Ur-Mac darauf bestanden, keine Pfeiltasten auf die Tastatur zu packen, stattdessen sollten die Nutzer sich an die Bedienung mit der Maus gewöhnen. Nach Jobs zwischenzeitlichem Ausscheiden aus der Firma hatte Apple nach 1985 das Verbot jedoch ignoriert - und selbst in Zeiten der zunehmenden Touch-Bedienung des Mac haben die Pfeiltasten ihre Berechtigung

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Wir präsentieren hier einige nützlich Einsatzmöglichkeiten: Im Finder helfen die Pfeiltasten bei der Navigation in der Symbol- und der Listenansicht. Per Pfeiltasten kommt man von einem Symbol zum nächst gelegenen, nach rechts, links, oben oder unten. Die Tab-Taste hangelt sich in alphabetischer Reihenfolge durch die Symbole, egal, wie sie angeordnet sind. In der Listenansicht kann man mit einem Druck auf den Pfeil nach rechts einen markierten Ordner ausklappen, der Pfeil nach links klappt ihn wieder ein. Nutzer einer Maus mit Scrollrad oder Kugel, die mal wieder klemmen, werden es zu schätzen wissen, dass man mit den Pfeiltasten in einem Fenster rauf und runter scrollen kann.

Dabei verschieben die Pfeiltasten in Lion den dann erscheinenden Srollbalken, bewegen den Inhalt also entgegen der von Apple als "natürlich" bezeichneten Richtung. In allen Programmen helfen die Pfeiltasten bei der Erkundung des Menüs. Sobald ein Menü geöffnet ist, kommt man per Pfeil zu den einzelnen Unterpunkten und kann über die horizontalen Pfeiltasten zu einem anderen Menü wechseln. In iTunes schließlich kommt man mit den Pfeiltasten nach oben und unten zu den nächsten Einträgen einer Playlist, ohne dass iTunes den Song oder Film abspielt.

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