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Den Tiefen/Lichter-Effekt über eine Bildebene in Photoshop anlegen

07.02.2012 | 13:43 Uhr |

Geht es um das Hervorzaubern von Tiefen-Details oder das Restaurieren ausbrechender Lichter, ist das Photoshop-Werkzeug "Tiefen/Lichter" unübertroffen - sein Nachteil: Als Einstellungsebene ist es nicht anwendbar

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Der einzige Notnagel ist daher die Anwendung als Smartfilter, die eine entsprechende Umwandlung der Bildebene voraussetzt. Über einen Ebenentrick lässt sich die Funktionsweise dieses Tools jedoch ziemlich genau simulieren. Vorgehensweise dabei: Bildebene kopieren ("Befehl-(cmd)-J"), Inhalt der Ebenenkopie umkehren ("Befehl-(cmd)-I"), Ebeneninhalt entsättigen ("Umschalt-(shift)-Befehl-(cmd)-U") und Ebenenkopie auf die Füllmethode "Weiches Licht" setzen ("Umschalt-(shift)-Wahl-(alt)-F").

Angezeigt wird nun eine stark kontrastreduzierte Bildversion, die in den Tiefen aufgehellt und in den Lichterbereichen abgedunkelt ist. Steuerbar ist dieser Effekt über die Deckkraft der oberen Ebene. Teilrestauriert werden können die globalen Bildkontraste durch Weichzeichnung der oberen Ebene. Aus der Weichzeichnung wird abhängig vom Radius eine Scharfzeichnung oder Detailmodellierung. Praktisch ist diese Anwendungsweise des Tiefen/Lichter-Effekts vor allem dann, wenn man sich noch nicht absolut sicher ist, wie stark eine Tiefenaufhellung und eine Lichterabdunkelung zum Zug kommen sollen.

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