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Tipps zu Time Machine

08.08.2008 | 12:38 Uhr

Seit Time Machine gibt es keine Ausreden mehr, Auf Backups zu verzichten. Die smarte Integration in das Betriebssystem macht die Leopard-Komponente so attraktiv.

Leopard - Time Machine07
Vergrößern Leopard - Time Machine07

Unter den Neuerungen von Mac-OS X 10.5 Leopard ist Time Machine die begehrteste. Kostengünstige Backup-Tools und kommerzielle Datensicherungslösungen gab es auch schon zuvor für den Mac, doch erst mit Time Machine werden für viele Mac-Anwender regelmäßige Backups zur Routine. Wir geben eine handvoll Tipps zum Umgang mit Time Machine und Apples Backup-Festplatte Time Capsule.

Platte für Time Machine einrichten

Um eine externe Festplatte für Time Machine einzurichten, muss man ihr das richtige Partitionsschema zuweisen.

Frage: Ich habe mir eine externe USB-Festplatte im Elektrogroßmarkt gekauft, um sie als Sicherungsmedium für Time Machine einzusetzen. Muss ich die Platte speziell einrichten, damit sie funktioniert?

Antwort: Da die im Elektrofachhandel angebotenen Festplatten in der Regel für Windows formatiert sind, muss man sie zuerst mit dem Festplatten-Dienstprogramm für den Mac konfigurieren. Dabei genügt es nicht, sie nur im Format "Mac OS Extended (Journaled)" zu löschen, sondern man muss sie partitionieren, um ein zum Mac kompatibles Partitionsschema einzurichten. Dazu klickt man auf "Partitionieren", wählt bei "Volume-Schema" die Zahl der Volumes aus, wählt "Mac OS Extended (Journaled)" als Format für die Partitionen aus und klickt dann auf "Optionen". Hier wählt man nun entweder "GUID Partitionstabelle" für Intel-Macs oder "Apple Partitionstabelle" für Macs mit Power-PC-Prozessor aus. Auf keinen Fall darf "Master Boot Record" als Partitionsschema gewählt sein, da dies zu unvollständigen Sicherungskopien von Time Machine führt. Mit einem Klick auf "OK" schließt man das Fenster, richtet dann die Platte mit "Partitionieren" ein und kann sie nun in der Systemeinstellung "Time Machine" für das Backup auswählen.

System: Backup-Kontrolle

Infos über Time-Machine-Backups abrufen

Möchte man mehr über die Inhalte der letzten Time-Machine-Backups erfahren, können erfahrene Anwender auf tms zugreifen. Die ausschließlich per Terminal bedienbare Software Freeware tms listet etwa mit dem Befehl "tms delta 169" alle Dateien auf, die seit dem Backup Nummer 169 gesichert wurden und kann eine Vielzahl weiterer Informationen anzeigen.

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