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Turbolader für Sherlock

15.02.2001 | 00:00 Uhr |

Reduziert man die Suche auf eine oder zwei Sprachen, erzielt man schneller Ergebnisse.

Sherlock, die Suchmaschine des Mac-OS, sucht nach Dateien auf der Festplatte und im Internet. Im Menü "Bearbeiten > Voreinstellungen" lassen sich die Indizierungsoptionen einstellen. Zu mehr Tempo verhilft man Sherlock durch das Eingrenzen der Sprachen, nach denen der Spürhund suchen soll. Dazu klickt man bei den Indizierungsoptionen auf den Knopf "Sprachen" und deaktiviert die Sprachen, nach denen nicht geforscht werden soll. Standardgemäß sind hier zwölf Sprachen aktiviert, neben Deutsch und Englisch zum Beispiel Schwedisch, Katalanisch und Afrikaans. Dünnt man diese Auswahl kräftig aus, indiziert Sherlock nicht nur schneller, sondern sucht auch flotter im Internet. Weniger als vier Sekunden kostet uns eine an drei Suchmaschinen gestellte Anfrage nach dem Ausdruck "Titanic", wenn wir als Suchsprachen nur die beiden Punkte Deutsch und Englisch einstellen. Sind alle zwölf Sprachen voreingestellt, dauert die gleiche Recherche über sechs Sekunden. Findet sich das Feld "Sprache" in den Indizierungsoptionen nicht, fehlt die Systemerweiterung "Find by Content". Erst wenn sie im Unterordner "Systemerweiterungen" des Systemordners liegt, kann man auch die Sprachenoptionen wie beschrieben einstellen. dc

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