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UFS- gegen HFS+-Volume

08.01.2003 | 00:00 Uhr |

Unix-Dateisystem unter Mac-OS X

Initialisiert man unter Mac-OS X mit dem Dienstprogramm Disk Utility eine Festplatte, hat man die Wahl zwischen dem Unix-eigenen UFS- oder dem Apple HFS+-Format. Standardmäßig richtet Apple seine Laufwerke im HFS+-Format ein. Das UFS-Format bietet dem gegenüber einige Besonderheiten. Alle Dateien liegen nach einem bestimmten Muster automatisch fragmentiert über die UFS-Partition verstreut. Das hat den Vorteil, dass man über die gesamte Festplatte hinweg eine relativ konstante Datenrate misst. Bei HFS+-Platten sinkt die Datenrate mit steigendem Füllgrad stark ab. Die Zwangsfragmentierung macht zudem einen Festplattendefragmentierer überflüssig, denn dieser würde nichts bewirken. UFS hat dadurch allerdings den Nachteil, dass es hohe Ansprüche an die Festplatte stellt, besonders, was die Zugriffszeit angeht. Man sollte das UFS-Format also nur auf File-Servern mit sehr schnellen SCSI-Platten oder Raid-Array aus mehreren Platten benutzen. cm

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