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Ungewolltes Cinemascope

29.08.2005 | 15:41 Uhr |

Wer sich schon mal gewundert hat, dass die Darstellung auf seinem neu eingerichteten Röhrenmonitor (auch CRT-Monitor genannt) so breit wirkt - der Eindruck kann sich bestätigen.

Die Zukunft gehört den LCD-Monitoren
Vergrößern Die Zukunft gehört den LCD-Monitoren

Denn moderne Grafikkarten bieten eine Vielzahl von Auflösungen an, die für Röhrenmonitore und LC-Displays ausgelegt sind. Ein grundlegender Unterschied dieser Monitortypen ist ihr Seitenverhältnis: Während Röhrenmonitore das Format 4:3 haben, nutzen LC-Displays, vor allem 17- und 19-Zoll-Modelle, ein Seitenverhältnis von 5:4. Wählt man nun beim Röhrenmonitor eine für LC-Displays optimierte Auflösung, erscheint das Bild in die Breite gezogen. Daher sollte man auf das richtige Seitenverhältnis achten. So bietet die Auflösung von 1280 x 960 Punkten das Seitenverhältnis von 4:3, die Auflösung 1280 x 1024 Punkten dagegen das für LC-Displays geeignete Seitenverhältnis von 5:4. Wer es ganz genau wissen möchte, kann beispielsweise in Photoshop ein quadratisches Bild anlegen und dieses mit einem Lineal am Bildschirm nachmessen.

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