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Verschiedene Parameter in Garageband automatisch steuern

05.11.2014 | 13:04 Uhr |

Die Lautstärke ließ sich in Garageband schon immer automatisch steuern, später kam noch das Panning für die Spuren im Stereobild hinzu.

Beim letzten Update wurden die Möglichkeiten der Automation enorm aufgebohrt, sodass sich jetzt auch Effekte und vieles mehr in einer Spur in Garageband automatisch und sehr präzise steuern lassen.

Grundsätzlich erleichtert Automation das Abmischen eines Songs. Früher musste der Produzent am Mischpult im richtigen Moment einen Regler bewegen, um zum Beispiel ein Gitarrensolo etwas lauter hervorzuheben und dann wieder auf Normal zu bewegen. Später ließen sich Mischpulte schon automatisch steuern.

Mit Automation kann das Abmischen eines Songs präzise mit Kurven gesteuert werden.
Vergrößern Mit Automation kann das Abmischen eines Songs präzise mit Kurven gesteuert werden.

Genauso ist das in Garageband: Die Regler lassen sich hier mithilfe von Kurven steuern, die man zunächst einblenden muss. Die Automation wird anhand von farbigen Kurven und Punkten dargestellt. Um die Automationsspur einzublenden, klickt man auf den Knopf „Automation aktivieren“. Mit dem Menü darunter kann man einstellen, was mit der Kurve gesteuert werden soll, etwa die Lautstärke oder ein Effekt. Eine unberührte, gerade Linie bedeutet zunächst noch, dass sich über den Song hinweg nichts ändert. Zum Verstärken des Effektes oder der Lautstärke klickt man auf die Kurve. Dabei entsteht ein Punkt, den man nach oben bewegt, um ein langsames Einblenden oder Verstärken zu bewirken. Steile Kurven oder Ecken bedeuten in Garageband schnelle Veränderung (der Regler wird schnell bewegt), langsame Veränderungen bedeuten flache Kurven. Mit den Kurven kann man in Ruhe den Mix für jede Spur einstellen. Am Ende kann der Song über „Bereitstellen ...“ einfach gerendert und an iTunes geschickt werden.

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