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Versionsmanagement in Vorschau und Textedit nutzen

03.09.2013 | 15:43 Uhr |

Im Programm Vorschau steckt gut getarnt ein raffiniertes Versionsmanagement, um das sich das Programm automatisch kümmert. Von PDFs und Bildern sichert Vorschau permanent Schnappschüsse, also Momentaufnahmen des aktuellen Zustands, genannt „Versionen“.

Wie oft eine Version gesichert wird, hängt davon ab, was und wie viel man an einem Dokument ändert: Normalerweise legt Vorschau eine Version pro Stunde an, bei umfassenden Änderungen geschieht die Sicherung häufiger. Auch beim Öffnen, Sichern, Duplizieren, Schützen, Umbenennen oder Wiederherstellen eines Dokuments und beim Wiederherstellen einer früheren Version wird jeweils eine Version gesichert. Empfehlenswert ist es, einen Zustand, mit dem man gerade zufrieden ist, selbst als Version zu sichern. Das gelingt einfach über den Befehl „Ablage > Sichern“. Zu einer zuletzt gesicherten Version des Dokuments kann man über den kleinen Pfeil neben dem Dateinamen in der Titelleiste des Dokuments zurückkehren, wenn man dort „Zuvor gesichert“, „Zuletzt gesichert“ oder „Zuletzt geöffnet“ auswählt. Wer mit Time Machine arbeitet, kann über „Alle Versionen durchsuchen“ eine Ansicht im bekannten Zeitmaschinenstil aufrufen, sich in allen verfügbaren Versionen umsehen und ältere Zustände wiederherstellen. In der Time-Machine-Ansicht lassen sich zudem Textpassagen in PDFs markieren, mit „Befehlstaste-C“ („cmd-C“) in die Zwischenablage kopieren und dann in einem anderen Programm einfügen. Dieses Versionsmanagement funktioniert übrigens genauso wie in Vorschau auch in Textedit oder Pages.

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