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Virtueller Speicher

25.05.2001 | 00:00 Uhr |

Speichermangel muss Mac-OS X nie melden

Problem: Unter Mac-OS X lassen sich auf einem Mac mit 128 MB RAM mehr Anwendungen starten als unter Mac-OS 9. Die Geschwindigkeit des Systems nimmt zwar ab, das System gibt aber nicht wie unter Mac-OS 9 eine Warnmeldung mit einem Hinweis auf Speichermangel aus.

Lösung: In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Problem, sondern um eine Funktion. Mac-OS X bietet eine bessere virtuelle Speicherverwaltung als Mac-OS 9. Auch Warnmeldungen wegen Speichermangels gehören der Vergangenheit an, denn im Gegensatz zu Mac-OS 9 ist der virtuelle Speicher unter Mac-OS X immer aktiv. Die aktuelle Speicherauslastung erfährt man am einfachsten in der Terminal-Anwendung mit dem Befehl "Top". Alternativ kann man die Anwendung "CPU Monitor" starten und den "Top"-Befehl im Menü "Prozesse" aufrufen. Die Zeile "PhysMem" zeigt dann an, wie viel RAM vom System benutzt wird. Die Zeile "VM" zeigt den ausgelagerten Speicher (pageouts) an. Ist der Wert in Klammern auf Null gesetzt, sollte Mac-OS X relativ zügig arbeiten und flott auf Benutzereingaben reagieren. Während die Classic-Umgebung mit vergleichsweise geringen 30 MB zu Buche schlägt, empfehlen wir für Mac-OS X insgesamt mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. mst

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