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iBook als Luxusplatte

19.12.2000 | 00:00 Uhr |

Über die Firewire-Verbindung den Mobilrechner auf dem Desktop mounten

Problem: Frühere Powerbooks konnte man direkt über die externe SCSI-Schnittstelle an einen Desktoprechner anschließen und ihre Festplatte auf dessen Schreibtisch mounten. Bei den neuen portablen Rechnern von Apple gibt es kein SCSI mehr.

Lösung: Inzwischen verfügen alle Macs bis auf den iMac Indigo über eine Firewire-Schnittstelle. Will man nun ein iBook oder ein Powerbook wie seinerzeit die alten Mobil-Macs als externe Festplatte anschließen, bedient man sich der neuen Hochgeschwindigkeitsschnittstelle. Dazu schaltet man den Rechner aus, der im so genannten "Target"-Mode arbeiten soll. Jetzt verbindet man die Geräte mit einem an beiden Enden sechspoligen Firewire-Kabel. Drückt man beim anschließenden Hochfahren des Target-Rechners die "T"-Taste, erscheint dessen interne Platte als Volume auf dem Schreibtisch des Hosts. Macwelt-Tests haben ergeben, dass man im Target-Mode zwar bei weitem nicht die volle Firewire-Bandbreite erreicht. Will man jedoch nur Dateien kopieren, kommt man mit einer Schreib-/ Leserate von etwa 2 MB beziehungsweise 5 MB pro Sekunde schneller und bequemer weg als mit einem Crossover-Ethernet-Kabel und Filesharing. lf

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