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Fotografieren für bestmögliche Lichter und Tiefen

18.02.2014 | 13:45 Uhr |

Gerade Fotos von Landschaften oder Städten bei Sonnenschein sind derart kontrastreich, dass die Kamera große Schwierigkeiten hat, alle Helligkeitsstufen vom hellsten bis zum dunkelsten Bildbereich korrekt darzustellen.

Wenn Sie also möglichst viele Details in den dunklen und hellen Bildbereichen im Foto erhalten möchten, dann können Sie entweder ein HDR-Bild erstellen. Dies ist allerdings aufwendig, sofern Ihre Kamera keinen entsprechenden Modus dazu bietet. Denn Sie benötigen dazu mindes­tens drei Aufnahmen, idealer Weise von einem Stativ aus geschossen. Ein guter Kompromiss ist es, ein Foto im Raw-Modus aufzunehmen und am Mac nachzuarbeiten. Im folgenden Tipp „Gezielt korrigiert“ erfahren Sie, wie Sie in Lightroom vorgehen können. Ein leicht überbelichtetes Bild ist für die spätere Bildkorrektur mit Lightroom, Aperture oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm  ein besseres Ausgangsbild als ein korrekt belichtetes Foto. Sofern Sie nicht im manuellen Modus fotografieren, sollten Sie auf jeden Fall die Belichtungskorrektur um ein Drittel nach oben stellen. Bei Aufnahmen im Winter mit viel Schnee im Bild korrigiert die Kamera die Belichtung derart nach unten, dass Sie mit der Belichtungskorrektur stärker entgegen wirken müssen.

Hier zeigt Lightroom bei gedrückter Wahltaste eine überstrahlte Hauswand an, wenn man die Tonwert-Regler Lichter oder Weiß verschiebt.
Vergrößern Hier zeigt Lightroom bei gedrückter Wahltaste eine überstrahlte Hauswand an, wenn man die Tonwert-Regler Lichter oder Weiß verschiebt.
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