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10 Top-Monitore für Macbook und Co.

02.08.2018 | 14:30 Uhr |

Externe Bildschirme erhöhen die Ergonomie des Macbooks und sorgen für größere Arbeitsfläche, weshalb niemand, der öfter am Schreibtisch mit dem Macbook arbeitet, darauf verzichten sollte. Doch welchen Monitor nehmen? Wir haben Ihnen einige Modelle herausgesucht.

Das gesamte Macbook-Lineup – vom Macbook Air vielleicht abgesehen – ist inzwischen mit hervorragenden Retina-Bildschirmen ausgestattet, teilweise sogar mit True-Tone-Funktion. Trotzdem sind gerade die kleineren Macbook-Modelle im 12- und 13-Zoll-Format alles andere als optimal für dauerhaftes Arbeiten: Die Darstellung ist klein, und die vornübergebeugte Position beim Arbeiten mit den kleinen Macs verursacht im Zweifel Rückenschmerzen oder Smartphone-Nacken.

 

Kleines Display senkt Produktivität

Von der geringen Größe des Monitors ganz abgesehen: Trotz kleiner Darstellung fehlt beim 12-Zoll-Macbook und beim 13-Zöller  schlicht Platz auf dem Display – ein Problem, das sogar das 15-Zoll-Modell betreffen kann. Große Excel-Tabellen neben Word-Dokumenten, dazu vielleicht noch ein Bildbearbeitungs-Fenster und natürlich der Browser? Auf jedem Notebook-Display artet das in Klickorgien aus, da ständig Fenster nach vorne geholt werden müssen. Und das wiederum senkt die Produktivität. Zwar sind in manchen Bereichen kleine Fenster besser – etwa für Schriftsteller, die fokussiert mit einer App wie iAWriter schreiben möchten –, doch für alle anderen gilt: Größer ist besser – weshalb kein Macbook-Nutzer auf einen externen Bildschirm samt Maus und Tastatur verzichten sollte.

 

USB-C und Thunderbolt 3 schränken die Auswahl ein – oder nicht?

Das Problem ist, dass aktuell alle Macbook-Modelle, vom Air abgesehen, nur noch USB-C- beziehungsweise Thunderbolt-3-Ports haben. Glaubt man Apples Marketing, müssen deshalb auch (teure) Monitore mit entsprechender Anschlusstechnik her, etwa Topmodelle wie LGs UltraFine 5K . Das stimmt aber nicht: Die neue Schnittstelle ist hochflexibel – und ermöglicht mit den passenden Adaptern den Anschluss jedes Bildschirms , der halbwegs aktuell ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Modell mit HDMI-Anschluss oder Display-Port handelt, womit die meisten Computermonitore schon seit geraumer Zeit aufwarten. Treiber sind am Mac auch nicht nötig, es sei denn, der Bildschirm hat ausgefallene Spezial-Features wie eine Webcam: Unter macOS ist mit dem richtigen Adapter jeder Monitor – auch solche mit USB-Hub und Lautsprechern – sofort einsatzbereit.

 

Externe Monitore für den Mac: Es muss nicht zwingend hochauflösend sein

Ein weiterer Faktor bei der Auswahl eines Monitors für macOS betrifft die Auflösung: Viele User glauben, dass ein 4K- oder 5K-Display Pflicht ist. Das stimmt jedoch nicht, was mit dem Arbeitsabstand bei den meisten externen Bildschirmen zu tun hat: Während man bei Mobilgeräten wie dem Macbook, dem iPad oder dem iPhone sehr nah am Bildschirm ist und deshalb bei Nicht-Retina-Auflösungen Pixel sehen kann, ist das bei externen Bildschirmen nicht der Fall. Apple hat das Retina-Display auch genau deshalb so genannt: Es ist so hochauflösend, dass bei typischem Betrachtungsabstand auf keinen Fall Pixel erkennbar sind. Bei einem Arbeitsabstand von ca. 80 Zentimetern zu einem externen Bildschirm kann das menschliche Auge jedoch schon die Einzelpixel eines 27“-WQHD-Monitors mit 2560x1440 Pixeln kaum noch auflösen: Ein solcher Monitor hat rund 109 Pixel pro Zoll, also knapp 43 Pixel pro Zentimeter. Das wiederum bedeutet, dass sich 4,3 Pixel auf einem Millimeter tummeln, was knapp Oberhalb der Grenze des Auflösungsvermögens des durchschnittlichen menschlichen Auges liegt . Kurzum: Wer mit rund 80 Zentimeter Abstand am WQHD-27-Zöller arbeitet, dürfte bei normaler Sehstärke keine einzelnen Pixel mehr erkennen.

 

4K/5K: Für Bildarbeiter relevanter als für Office und Gaming

Das ist jedoch nicht die ganze Wahrheit, denn weil bei hochauflösenden Display vier Pixel für einen gesetzt werden, sind auch die Abstände zwischen den Pixeln deutlich geringer. Das Bild ist schärfer, auch wenn man in beiden Fällen beim genannten Arbeitsabstand keine Einzelpixel erkennen kann. In der Praxis ist das hochauflösende 4K- und 5K-Display deshalb für Bildbearbeiter deutlich relevanter als zum Beispiel für Office-Nutzer oder Gamer. Und 4K- und 5K-Displays haben, allen optischen Vorteilen zum Trotz, noch immer einen gigantischen Nachteil: Grafikkarten schwächerer oder ältere Macs müssen echt arbeiten, um die Pixelmassen darzustellen, was die thermische Belastung von Macbooks deutlich erhöht. Und der Preis für derartige Monitore liegt derzeit noch deutlich über dem für Panels mit regulärer Auflösung.

 

Weitere Features neben der Auflösung

Doch egal ob hochauflösend oder nicht: Bildschirme haben oft noch weitere Features, die sie von der Konkurrenz abheben. Praktische Funktionen sind zum Beispiel ein eingebauter USB-Hub oder die Möglichkeit, weitere Monitore per Daisy-Chaining hintereinander zu hängen, um nur einen Port im Multi-Monitor-Setup zu belegen. Ebenfalls praktisch sind eingebaute Lautsprecher, wobei diese bei den meisten Bildschirmen durch die geringe Größe eher von durchwachsener Qualität sind. Und natürlich ist ein höhenverstellbarer Fuß samt der Möglichkeit, den Monitor im Rahmen der sogenannten Pivot-Funktion um 90° zu kippen und auf diese Weise im Porträt-Modus zu betreiben, sinnvoll, aber nicht zwingend. Ebenfalls praktisch ist ein im Monitor-Gehäuse eingebautes Netzteil, da dadurch unnötiger Kabelsalat vermieden wird. Und zuguterletzt sollte ein aktueller Monitor, zumindest, wenn er für Grafik oder Fotos benutzt wird, für den Mac auch den sRGB-Farbraum unterstützen.

 

Die Monitore in der Übersicht

Im folgenden haben wir Ihnen eine Reihe aktueller Monitor-Modelle zusammengestellt, die sich ideal für den Mac eignen. Alle Modelle mit Standard-Auflösung können in der Regel direkt oder per Adapter an jedem Mac der letzten acht Jahre angeschlossen werden. Anders herum geht das leider nicht zwangsläufig: Besitzt ein Monitor nur Thunderbolt 3- oder USB-C-Eingänge, ist leider Mac seitig ein aktuelles Gerät mit entsprechendem Anschluss nötig. Ansonsten können Sie aber frei entscheiden, welches Modell für Sie das Richtige ist.

 

Dell UltraSharp 2716D

Dells UltraSharp-Serie gilt schon seit geraumer Zeit als wunderbare Monitor-Alternative für Macbook, Mac Mini und Co. – und das hat gute Gründe. Als Apples Hauptkonkurrent im PC-Sektor hat der Hersteller nämlich vor allem professionelle Kundschaft im Visier, von Office-Usern bis hin zu Bildbearbeitern. Vor allem an letztere hat Dell beim UltraSharp UP2716D gedacht: Der 27-Zöller mit WQHD-Auflösung ist nämlich auf optimale Farbraum-Abdeckung optimiert: 100% sRGB und 100% AdobeRGB, dazu 100°% REC 709 und 98°% DCI-P3 sowie satte 1,07 Milliarden Farben sorgen dafür, dass Bilder am kalibrierten Dell auch so aussehen, wie sie aussehen sollen. Damit ist der Bildschirm ideal für alle, die professionell fotografieren oder Grafiken bearbeiten. An Anschlüssen gibt es zwei HDMI-Buchsen, einen Display- und einen Mini-Display-Port, wodurch der Bildschirm per Adapter an jeden Mac angeschlossen werden kann und sogar ohne Adapter an etwas ältere Macs oder das Macbook Air mit Thunderbolt-2-Schnittstelle. Und dank Daisy-Chain-Option per (Mini-)Display-Port können mehrere Monitore gleicher Bauart an nur einer Schnittstelle betrieben werden. Der Dell UltraSharp 2716D besitzt vier USB 3.0-Ports mit zwei Uplink-Buchsen. Und mit dem optionalen Soundbar Dell AC511-Soundbar gibt es auch Tonausgabe.

 

Dell UltraSharp 2716D

Größe:

27 Zoll (16:9)

Auflösung (PPI):

2.560x1.440 (~109 ppi)

Anschluss:

 DP, MDP, 2x HDMI (MHL), 4x USB 3.0

Besonderheiten:

Höhenverstellbar, Netzteil intern, USB-3.0-Hub

UVP:

626,- Euro

Website:

www.dell.de

Aktueller Preis bei Amazon

 

Dell UltraSharp UP3216Q

Noch ein bisschen mehr gefällig? Auch hier liefert Dell, was User wünschen: Der Dell UltraSharp UP3216Q ist ein gigantisches 32-Zoll-Panel mit 4K-Auflösung. Auch bei diesem Modell hatte Dell Bildbearbeiter im Blick, die Farbraumabdeckung des Bildschirms ist mit 99,5 % Adobe RGB, 100 % sRGB, 100 % REC709 und 87 % DCI-P3 sowie 1,07 Milliarden Farben dementsprechend hoch. Wie der kleinere Konzernbruder ist auch der UP3216Q reich mit Anschlüssen ausgestattet, dabei aber auch für ältere Macs geeignet, sofern deren Grafikkarte 4K-Auflösungen unterstützt. Denn der  Dell UltraSharp UP3216Q verbindet sich nicht wie in dieser Klasse üblich per USB-C oder Thunderbolt-3 mit dem Rechner, sondern klassisch per HDMI oder (Mini-)DisplayPort. Das wiederum kann bei aktuellen USB-C/Thunderbolt-3-Macs problemlos adaptiert werden kann. Auch sonst präsentiert sich der dicke Dell als praktischer Allrounder: Grafiker können zum Beispiel die integrierte Kalibierungsfunktion nutzen, die allerdings den Einsatz eines X-Rite X1Display Pro-Kolorimeter voraussetzt. Der Monitor ist jedoch bereits ab Werk kalibriert und soll laut Dell sehr farbkonsistent sein. Ein eingebauter USB-Hub samt SD-Kartenlesegerät sowie die Möglichkeit, Dells AC511-Soundbar anzudocken, runden das Paket ab und verwandeln den Riesenbildschirm in eine elegante und leistungsstarke Dockingstation für Macbooks.

 

Dell UltraSharp UP3216Q

Größe:

32 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

3.840x2.160 Pixel (~138 ppi)

Anschluss:

DP, MDP, HDMI (MHL), 4x USB 3.0

Besonderheiten:

Hardware-LUT, interne Kalibrierung, höhenverstellbar, Pivot, Netzteil intern, integrierter Cardreader

UVP:

1177,- Euro

Website:

www.dell.de

Aktueller Preis bei Amazon

 

Eizo ColorEdge CS2730

Der japanische Hersteller Eizo ist für seine besonders hochwertigen Bildschirme bekannt. Gerade im Grafik-Sektor sind die Geräte beliebt, weil viele Modelle eine eigene Hardware-Kalibrierung besitzen, die mit der Mac-Software Color Navigator   angesteuert werden kann. Auch Eizos ColorEdge CS2730 besitzt eine entsprechende Funktion. Mit 10 Bit Farbtiefe (1,07 Milliarden Farben) und hochauflösender 16-Bit-LUT werden Farben auf dem 27 Zoll messenden WQHD-Bildschirm besonders brillant aufgelöst, wodurch er sich vor allem für Grafiker und Fotografen eignet. Anschlussseitig ist der Eizo mit Display-Port, DVI und HDMI ausgestattet, außerdem besitzt er einen integrierten USB-Hub mit drei USB-3.0-Buchsen. Wie alle Eizos besitzt auch der CS2730 einen ausgefeilten ergonomischen Standfuß: Eine Höhenkorrektur um 15,5 Zentimeter ist möglich, zudem lässt sich der Bildschirm um auch in den Pivot-Modus drehen. Schön bei Eizo ist die lange Garantie von fünf Jahren.

 

Eizo ColorEdge CS2730

Größe:

27 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

2.560x1.440 (~109 ppi)

Anschluss:

DisplayPort, HDMI, DVI-D, 3x USB 3.0

Besonderheiten:

Integrierte Hardware-Kalibrierung, Pivot, internes Netzteil, 5 Jahre Garantie

UVP:

1099,- Euro

Website:

www.eizo.de

Aktueller Preis bei Amazon

 

Eizo FlexScan 2785

Auch für aktuelle Macbooks hat Eizo Bildschirme im Programm. Besonders interessant ist hier der Office-Monitor FlexScan EV2785: Der entspiegelte 27-Zöller besitzt eine native 4K-Auflösung und wird per USB-C mit dem Mac verbunden (60 Watt Ladestrom). Gleichzeitig gibt es aber noch klassische Schnittstellen in Form von zwei HDMI-Anschlüssen und zwei DisplayPorts. Auffällig am 2785 ist der mit nur einem Millimeter besonders schmale Gehäuserahmen. Dadurch eignet sich der Bildschirm auch für Multi-Monitor-Setups. Ein kleiner USB-Hub mit zwei USB-Ports ist an Bord, genau wie integrierte Lautsprecher. Schön ist der sogenannte Papier-Modus, der für eine besonders angenehme Farbtemperatur beim Lesen sorgt. Dank des Picture-in-Picture-Modus können auch zwei Rechner gleichzeitig am 2785-WT betrieben werden. Anders als die Grafik-Bildschirme von Eizo besitzt die Office-Linie keine integrierte Hardware-Kalibrierung, trotzdem besitzt auch der FlexScan 10 Bit Farbtiefe.

 

Eizo FlexScan 2785

Größe:

27 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

3.840 x 2.160 (~163 ppi)

Anschluss:

USB-C (60 W), 2x DisplayPort, 2x HDMI, 2x USB 3.0

Besonderheiten:

Lautsprecher, internes Netzteil, Pivot, 5 Jahre Garantie

UVP:

1099,- Euro

Aktueller Preis bei Amazon

HP Pavilion 27q

Auch das sonst primär als Druckerhersteller bekannte Unternehmen HP produziert PCs und Monitore. Das Monitor-Lineup wirkt stellenweise ein wenig altbacken, dennoch ist der HP Pavilion 27q ein Monitor, den sich vor allem User anschauen sollten, die Wert auf schlankes Design und günstige Preise legen: Der 27 Zoll messende WQHD-Monitor ist nämlich mit einer UVP von 331,- Euro vergleichsweise günstig, obwohl er ein leistungsstarkes PLS-Panel besitzt und nahezu randlos daher kommt. Auffällig ist das elegante Design des entspiegelten Monitors: So ein auf das wesentliche reduziertes Gerät könnte durchaus auch aus Apples Designschmiede stammen. Zumal die Gehäusefarbe, anders als bei den meisten anderen Monitoren, weiß ist. Durch den Displayport ist es kein Problem, den Bildschirm an beliebigen Macs anzuschließen, zudem besitzt der Monitor zwei HDMI-Eingänge und einen Kopfhörer-Ausgang. Da der Bildschirm für den Consumer-Markt entwickelt wurde, ist er weder höhenverstellbar, noch besitzt er eine Pivot-Funktion. Dadurch ist er vor allem Privatanwendern zu empfehlen, die einfach manche Arbeiten auf dem größeren Bildschirm verrichten möchten oder hin und wieder einen Monitor an Ihrem Macbook benötigen.

HP Pavilion 27q

Größe:

27 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

2.560x1.440 (~109 ppi)

Anschluss:

DP, 2x HDMI

Besonderheiten:

Elegantes Design, Netzteil extern

UVP:

331,- Euro

Website:

www.hp.de

Aktueller Preis bei Amazon

HP Z32

Ganz anders sieht es am anderen Ende des HP-Portfolios aus: Der 31,5-Zoll Bildschirm Z32 mit 4K-Auflösung ist ein echter Brummer für den professionellen Einsatz. Klobig und mattschwarz steht er wie der Monolith aus Kubricks „2001“ auf dem Schreibtisch. Dafür bietet er einiges, was vor allem professionelle Anwender interessieren dürfte: Neben der 4K-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln und einem ausgesprochen hohen Kontrastverhältnis von 1.300:1 (statisch) und 5.000.000:1 (dynamisch) ist der entspiegelte Bildschirm hervorragend für Webdesigner, Coder und andere User, die viel Fläche benötigen, geeignet. Und dank des USB-C-Anschlusses wird er zur Workstation für all jene User, die unterwegs nichts weiter als ein Macbook (Pro) aktueller Baureihe benötigen. Der Clou: Der Z32 kann mit bis zu 65 Watt USB-C-Ladestrom auch Macbooks der 12- und 13-Zoll-Klasse per USB-C aufladen . Freunde des 15-Zöllers müssen allerdings eine Extra-Strippe zum Netzteil ziehen – oder mit deutlich längeren Ladezeiten als am originalen 87-Watt-Netzteil rechnen. Dennoch ist der HP-Monitor dadurch eine brauchbare Alternative zu den von Apple derzeit offiziell vertriebenen LG-Bildschirmen (siehe unten) und für Besitzer kleiner Macbooks eine vollwertige Dockingstation. Doch auch Macs ohne USB-C-Buchse können den Bildschirm nutzen: Er besitzt nämlich zusätzlich noch die „alten“ Anschlüsse Mini-DisplayPort und HDMI.

HP Z32

Größe:

32 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

3.840x2.160 Pixel (~138 ppi)

Anschluss:

2x USB-C mit 65 Watt, MDP, DP, HDMI, 4x USB 3.0

Besonderheiten:

sRGB, Höhenverstellbar, Pivot, Netzteil intern, Dual-PiP-Funktion

UVP

 869,- Euro

Website:

www.hp.de

  Aktueller Preis bei Amazon

 

LG UltraFine 5K Display

Der wohl interessanteste Monitor für aktuelle Macs ist derzeit der LG UltraFine 5K: Das Gerät wird von Apple derzeit als Nachfolger des Thunderbolt-Displays angeboten, und das wird wohl, solange Apple keine eigene Bildschirm-Reihe mehr aufsetzt, auch noch für eine Weile so bleiben. Anders als andere Monitore ist er ausschließlich für den Einsatz am Macbook oder iMac Pro entwickelt: So besitzt er als einer der wenigen Bildschirme die Möglichkeit, die Helligkeit über die Mac-Tastatur zu regeln. Auch sonst bietet der mit 5.120 x 2.880 Pixeln auflösende Bolide interessante Features: Durch die Thunderbolt-3-Buchse mit 85 Watt Ladeleistung kann er zum Beispiel jedes aktuelle Macbook Pro aufladen, wodurch nur ein Kabel verbunden werden muss. Gleichzeitig dient der LG als Hub: Drei USB-C-Downstream-Anschlüsse sorgen dafür, dass Peripherie, notfalls mit USB-A-Adapter, am Monitor verbleiben kann. In der Praxis bedeutet das viel Komfort: Macbook Pro anschließen, fertig! Mit an Bord sind außerdem eine eingebaute Webcam sowie eingebaute Lautsprecher mit 2 x 5 Watt. 1,07 Milliarden Farben und 99% DCI-P3-Farbraumabdeckung machen das nicht ganz preiswerte Display auch für professionelle Fotografen und Bildarbeiter interessant. Ganz perfekt ist der LG aber nicht: Was fehlt, ist die Pivot-Funktion, auf die die meisten User aber wahrscheinlich ohnehin verzichten können. Immerhin ist er, anders als Thunderbolt-Display oder iMac, um 11 Zentimeter höhenverstellbar. Der Bildschirm ist auch als rund 650 Euro (!) günstigere 4K-Variante mit 21,5“ Diagonale erhältlich, hat dann jedoch einige Einschränkungen wie weniger Ladestrom (60 Watt) und nur USB-C 3.1 statt Thunderbolt-Upstream.

LG UltraFine 5K

Größe:

27 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

5.120 x 2.880 Pixel (~218 ppi)

Anschluss:

Thunderbolt-3 mit 85 Watt, 3x USB-C

Besonderheiten:

Für macOS optimiert, höhenverstellbar, Netzteil intern, Thunderbolt-3, Webcam, Mikrofon, Lautsprecher (2x5W)

UVP:

1399,- Euro

Website:

www.lg.com

 

LG 34UM88-P

Wer einen älteren Mac besitzt, findet bei LG ebenfalls ein interessantes Gerät: Der schon etwas ältere 34UM88-P wird nämlich über die gute, alte Thunderbolt-2-Schnittstelle mit dem Mac verbunden, wodurch er sich für das Macbook Air 2017, den Mac Pro oder Mac Mini ebenso eignet wie für die meisten Mac-Modelljahre zwischen 2010 und 2015. Mit 99 Prozent sRGB-Abdreckung und 1,07 Milliarden Farben bietet das 34-Zoll-Monstrum im 21:9-Breitbildformat ideale Voraussetzungen für den Einsatz an Schnittplätzen oder anderen Stellen, wo wirklich viel Bildschirmfläche benötigt wird. Zwar sind die 3.440 x 1.440 Pixel eine „Standardauflösung“ mit rund 110 ppi. Doch weil der Bildschirm so gigantisch ist, ist es ratsam, nicht all zu nah davor zu sitzen, was das Fehlen der 4K-Auflösung relativiert. Mittels Daisy-Chain-Funktion können sogar zwei dieser Brocken an einer Thunderbolt-Buchse betrieben werden, allerdings sollte der Mac dann über eine ausreichend starke Grafikkarte verfügen. Der 34UM88-P bleibt nicht trotz, sondern gerade wegen seines nicht-hochauflösenden Displays aber eine interessante Alternative für alle, die noch ältere Mac-Modelle in Betrieb haben. Achtung: Die Helligkeit lässt sich bei diesem Gerät nicht über die Mac-Tastatur regeln!

 

LG 34UM88-P

Größe:

34 Zoll (21:9)

Auflösung (Pixeldichte):

3.440 x 1.440 Pixel (~110 ppi)

Anschluss:

2x Thunderbolt 2, DP, 2x HDMI, 2x USB 3.0

Besonderheiten:

Thunderbolt 2, Netzteil extern, Lautsprecher (2x7W)

UVP:

1399,- Euro

Website:

www.lg.com

 Aktueller Preis bei Amazon

 

 

Samsung CJ791

Brandneu, riesengroß und mit seinem Thunderbolt-3-Anschluss besonders gut für das Macbook Pro geeignet ist der im Januar auf der Messe CES präsentierte Samsung CJ791. Das erst ab September 2018 in Deutschland erhältliche Curved-Bildschirm mit 34 Zoll Bildiagonale und Ultra WQHD-Auflösung verfügt über zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen, eine davon ist mit 85 Watt sogar für das Aufladen des Macbook Pro 15“ geeignet. Neben dem Thunderbolt-Anschluss helfen HDMI und DisplayPort dabei, Verbindung zu Rechnern aufzunehmen. Dank der bei Monitoren eher untypischen 100-Hertz-Bildwiederholrate ist der Riesen-Bildschirm auch gut für schnelle Videospiele geeignet, auch wenn Samsung den Bildschirm als Allrounder bewirbt. Auch soll der Bildschirm 125 Prozent des sRGB-Farbspektrums und 92% des Adobe-RGB-Spektrums abdecken, was ihn natürlich für den Einsatz im Office- oder Grafik-Bereich prädestiniert. Dank der Thunderbolt-Daisy-Chain-Funktion können bei leistungsstarker Grafikkarte auch gleich mehrere der Trümmer hintereinander betrieben werden. Ach ja: 7-Watt-Lautsprecher sind ebenfalls an Bord.

Vergrößern
© Samsung

Samsung CJ791

Größe:

34 Zoll (21:9)

Auflösung (Pixeldichte):

3.440 x 1.440 (~110 ppi)

Anschluss:

2x Thunderbolt 3 (85 W), DisplayPort, HDMI, 2x USB 2.0

Besonderheiten:

Lautsprecher, PiP, externes Netzteil, Thunderbolt 3

UVP:

N.A.

Website:

www.samsung.com

Samsung S32D850T

Deutlich bodenständiger als der CJ791 präsentiert sich der 32 Zoll messende WQHD-Bildschirm S32D850T: Im klassischen 16:9-Format mit WQHD-Auflösung gehalten, ist der elegante Bildschirm auf Ergonomie optimiert: Der Standfuß erlaubt neben der Höhenverstellung auch die Inbetriebnahme im Pivot-Modus. Die Standardauflösung sorgt dafür, dass das in rötlich schimmerndem Alu-Look gehaltene Gerät auch an älteren Macs betrieben werden kann. Dafür ist, neben dem HDMI- und dem DisplayPort-Eingang auch eine DVI-D-Buchse verbaut. Auf einen USB-Hub müssen Käufer des Geräts ebenfalls nicht verzichten, insgesamt vier USB-3.0-Anschlüsse besitzt der Samsung-Business-Monitor. Wie sein Bruder CJ791 besitzt auch der S32D850T eine PiP-Funktion, um zwei Rechner an einem Monitor zu betreiben.

 

Vergrößern
© Samsung

Samsung S32D850T

Größe:

31,5 Zoll (16:9)

Auflösung (Pixeldichte):

2.560 x 1.440 (~93 ppi)

Anschluss:

DisplayPort, HDMI, DVI-D, 4x USB 3.0

Besonderheiten:

Pivot, internes Netzteil, PiP

UVP:

N.A.

Website:

www.samsung.com

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