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Abschaffung der Zeitumstellung könnte sich verschieben

31.10.2018 | 14:22 Uhr | Denise Bergert

Die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung in Europa könnte sich auf das Jahr 2021 verschieben.

Ursprünglich war die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung in Europa bereits für das nächste Jahr geplant. Dieser Zeitplan ist einigen EU-Ländern jedoch zu knapp kalkuliert. Mehrere EU-Verkehrsminister haben sich gegen die Abschaffung im Jahr 2019 ausgesprochen. Einigen Ländern sei es lieber, wenn die Abschaffung erst im Jahr 2021 erfolge, bestätigte der österreichische Verkehrsminister Norbert Hofer in dieser Woche bei einem informellen Treffen der EU-Verkehrsminister in Graz. Bis Ende 2018 wollen sich die EU-Länder auf einen konkreten Termin einigen.

Nach einem Vorschlag der EU-Kommission sollen die EU-Länder im nächsten Jahr wählen , ob sie künftig die Normal- oder die Sommerzeit bevorzugen. Die Länder, die sich für eine permanente Sommerzeit entscheiden, würden dann ein letztes Mal im März 2019 die Uhren umstellen, alle anderen Länder stellen im Oktober 2019 ein letztes Mal die Uhren um. Zu der Entscheidung für die Abschaffung der Zeitumstellung kam es durch eine Online-Umfrage, bei der mehr als 80 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer für eine Abschaffung stimmten. Für eine Umsetzung der Vorschläge der EU-Kommission müssen das Europaparlament und die EU-Staaten mehrheitlich zustimmen.

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