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Adobe stellt Muse ein – Nutzer beschweren sich

28.03.2018 | 16:20 Uhr | Stephan Wiesend

Nur noch bis 20. Mai 2019 bietet Adobe technischen Support, dann wird das Webdesign-Tool eingestellt.

Vor allem bei Grafikern ist das Webdesign-Tool Muse beliebt: Das 2012 veröffentlichte Programm gehört zur Creative Cloud und ähnelt in der Bedienung stark Grafik- oder Layoutprogrammen wie Indesign und Xpress. Beschäftigung mit HTML oder Javascript blieb den Nutzern so bisher erspart. Alle Nutzer der Software wurden jetzt allerdings von Adobe informiert , dass das Unternehmen die Weiterentwicklung einstellt. Technische Unterstützung wie Updates gibt es noch bis 20. Mai 2019, dann wird auch der für die Veröffentlichung zuständige Webdienst Business Catalyst abgeschaltet - und eine hier veröffentlichte Seite muss umziehen. Anwendern empfiehlt Adobe den Wechsel zu alternativen Lösungen wie Adobe XD, Adobe Portfolio und Adobe Spark Page.
Bei den Muse-Nutzern, welche die Muse oft kommerziell nutzen, hat diese Ankündigung große Empörung ausgelöst, was sich auch im Benutzerforum äußert . So gibt es bereits eine Petition auf Change.org , über die Unterschriften gegen die Einstellung gesammelt werden.

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