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Adobe will Photoshop auf das iPad bringen

16.07.2018 | 09:45 Uhr |

Adobe hat bis jetzt etwas abgespeckte Versionen seiner Bildbearbeitungssoftware für das iPad bereit. Das soll sich ändern.

Bisher hatte Adobe Photoshop für Mac und PC optimiert und für Tablets – insbesondere das iPad – nur eine funktional reduzierte und eher für Endverbraucher als für Profis gedachte Version bereit gestellt. In die Lücke, die Adobe ließ, konnten nun Hersteller wie Serif mit Affinity Photo stoßen. Doch damit soll bald Schluss sein, wie Bloomberg berichtet.

Bereits auf seiner eigenen Entwicklerkonferenz Adobe Max im Oktober will Adobe eine voll ausgebaute Photoshop-Version für das iPad vorstellen, die im Jahr 2019 herauskommen soll. Adobe will im Rahmen seiner neuen Strategie die Creative Cloud für mehr Geräteklassen kompatibel machen und anerkennt, dass das iPad mit seinem A10-Prozessor und 2048 x 1536-Pixle-Display ein sehr leistungsfähiger Computer ist.

Wie Adobes oberster Produkt Manager Scott Belsky erklärt, sieht der Hersteller neuere Versionen des iPad Pro nun als leistungsstark genug an, um Adobes Software zu unterstützen. Für Apple bedeutet diese Einschätzung, dass ein Ziel erreicht ist: Das iPad Pro ist nun stark genug, um für die meisten Zwecke den PC (oder Mac) zu ersetzen, erläutert unser Computerworld-Kollege Johny Evans . Der Mac bleibe aber für High-End-Anwendungen wie Video-Rendering, AR-Produktion und Datenanalyse. 

Adobe stehe aber auch vor Herausforderungen, vor allem die Oberfläche der Software müsse für die Erfordernisse des iPad angepasst werden. Zudem könnte der Mangel an RAM auf dem iOS-Gerät zu einem Problem werden.

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