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Advent 2017: Instant Karma

08.12.2017 | 00:01 Uhr |

Das innere Licht drückt man womöglich am Besten mit einer ganz anderen Art von Wellen aus: Musik.

In der Weihnachtszeit legt man gern mal ganz andere Platten auf, die man sonst nie hören würde  oder lädt sie sich in seine iTunes-Mediathek. Darunter gewiss schöne Sachen, die man beinahe auch zu anderen Jahreszeiten hören könnte, wie etwa Jazz von Nils Landgren oder Til Brönner . In den letzten Jahren sind auch ein paar interessante Platten mit meist amerikanischen Weihnachtsklassikern erschienen, in diesem Jahr gibt es solche Scheiben etwa von Sia (nun ja..), Cheap Trick (gibt’s die auch noch?) und Ritchie Blackmore (längst Ex-Deep-Purple).

Zeug zum Klassiker haben aber eher das Werk von Michael Bublé und noch mehr das von Paul Carrack mit der WDR-Big Band . Neben ein paar üblichen Standards wie „Jingle Bells“ oder „A Child is Born“ ist auf „Swinging Christmas“ aber viel erstaunliches zu hören, auch einige Werke von Carrack selbst, wie „The Living Years“. Das Highlight ist aber John Lennons „Imagine“. Nicht wirklich ein Weihnachtslied, aber vielleicht die ultimative Friedensbotschaft. Man stelle sich vor, alle lebten hier in Frieden und bräuchten keine Waffen mehr. Man mag Lennon zwar als Träumer schimpfen, aber er ist ja nicht der einzige.

Antwort vom 7. Dezember

Bei Matthäus steht schon auch etwas über den jungen Jesus, bewusst hatten wir diesen Evangelisten gestern aber bei den möglichen Antworten nicht aufgeführt, um Missverständnissen vorzubeugen. Denn wir meinten natürlich die Weihnachtsgeschichte nach Lukas.

Einen Preis, den man dafür bezahlen müsste, nennt Lennon ebenso: Kein jenseitiges Paradies, keine Hölle unter uns, über uns nur Himmel. Und keine Nationen oder Religionen.

Ein anderer Song aus Lennons Repertoire aus der Zeit nach den Beatles sollte derzeit wieder öfter  im Radio laufen, die Friedensbotschaft trägt er schon im Titel: Happy Xmas (War is Over). Stattdessen verstopft uns wieder „Last Christmas“ des gewiss nicht unbegabten George Michael die Ohren…

Lennon kann man mit und ohne die anderen Beatles ohnehin das ganze Jahr über rauf und runter hören, selbst die Weihnachtssongs im Repertoire, zu dem wir vielleicht auch Instant Karma zählen sollten, eine Hommage an das Licht in uns: „We all shine on, like the moon and the stars and the sun…“

Heute vor 37 Jahren wurde John Lennon vor dem Dakota Building in New York von Mark David Chapman erschossen.

Die Frage von heute: Wo viel Licht, da ist auch Schatten. Fragen wir lieber nach einem anderen Chapman, der schönere Spuren in der Geschichte der Rockmusik hinterlassen hat, nämlich unter anderem als Sänger von Mike Oldfields Hit „Shadow on the Wall“. Wie heißt der gleich noch mal mit Vornamen?

  1. Colin

  2. Roger 

  3. Lee

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse und E-Mail in das  Gewinnspielformular ein, das heute bis 23.59 Uhr geöffnet hat (Link für mobile Nutzer) . Unter den Einsendern der richtigen Antworten verlosen wir:

Fünf iPhone-Schutzhüllen Mitch von Feuerwear . Was macht man mit ausgedienten Feuerwehrschläuchen? Man muss sie weder verbrennen noch wegwerfen, sondern kann sie wunderbar zu anderen Dingen verarbeiten, Upcycling nennt man das. Das Unternehmen Feuerwear hat sich das auf die Fahnen geschrieben und baut Taschen für Laptops und Tablets und Hüllen für Smartphones aus dem robusten Material. Innen sind die Mitch-Hüllen natürlich wattiert, damit das edle Gerät nicht verkratzt. Die Gewinner werden sich aussuchen dürfen, für welches Modell sie ihre Mitch bekommen. Denn diese ist passgenau gefertigt.

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