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Advent 2017: Klasse statt Masse

17.12.2017 | 00:01 Uhr |

Röhrenmonitore haben sich lange im Markt gehalten, klar, man konnte sie ja kaum bewegen. LEDs machen das Leben leichter.

Man stelle sich nur mal vor, man wolle sich wieder einen Röhrenmonitor als Fernsehapparat in das Wohnzimmer stellen. Dieser solle natürlich wie heutige HDTV-Fernseher so um die 55 Zoll in der Diagonale messen. Preisfrage: Wie lang müsste die Röhre sein, die den Schirm beleuchtet und wie schwer wäre das Gerät letztendlich? Nein, da sträuben sich schon bei der Aufgabenstellung sämtliche Nackenhaare und da keine Rechnung bekanntlich besser ist als eine schlecht ausgeführte, stellen wir einfach nur fest: Solch ein Apparat wäre riesig und verdammt schwer.

Wir erinnern uns schon mit Schaudern an die Zeiten, in denen wir in der Macwelt Röhrenmonitore testeten, 17-Zöller, 19-Zöller, 21-Zöller. Ein jeder um die 30 Kilo schwer. Macht bei einem Testfeld von zwölf Geräten ein Gewicht von mehreren Tonnen, die der Redakteur beim Auspacken, Anschließen, Umbauen und wieder Einpacken und Zurücksenden durch die Gegend zu wuchten hatte. Vor allem die Kollegen aus dem Testcenter waren zufrieden, als die kleinen, flachen LCD-Bildschirme aufkamen und die Röhrenmonster schließlich ersetzten.

Antwort vom 16. Dezember

Die Audio-CD war zuerst da und auch ihre Standardisierung. Daten-CDs kamen erst später, groß sind die Unterschiede aber nicht. Dennoch müssen diese akribisch festgehalten werden, weswegen es seit dem Jahr 1980 die Rainbow Books gibt. So ist klar, dass die Spezifikationen der CD im Red Book festgehalten sind, ein White Book oder ein Black Book gibt es nicht. Wohl aber ein gelbes (CD-ROM) oder ein violettes (Double-Density-CD). An diesem Spektrum hat Apple gewiss Freude gehabt, doch verlor das Firmenlogo seine Regenbogenfarben bereits im Jahr 1998.


Aber natürlich waren auch Computernutzer froh, wenn auch die ersten LCDs gegenüber High-End-Monitoren erst einmal Nachteile hatten, von der Größe angefangen über Farbtreue hin zu Kontrast und Helligkeit. Das gab sich aber mit der Zeit, heute will niemand mehr eine flimmernde Röhre zurück.

Gesünder und bei der Entsorgung und Recycling etwas weniger umweltschädlich sind die LEDs auch, wesentlich weniger Schwermetalle werden benötigt - eigentlich gar keine mehr. Mit der Miniaturisierung wurden auch erst so hoch auflösende Monitore möglich, wie wir sie heute auf dem Schreibtisch oder als Fernseher im Wohnzimmer stehen haben.

Das Prinzip, wie das Bild auf den Schirm kommt und somit das Licht auf die Augen der Zuseher trifft, unterscheidet sich auch grundsätzlich. In Röhren tastete noch ein Elektronenstrahl zeilenweise eine Schicht auf der Rückseite der Mattscheibe ab, und brachte diese jeweils kurz zum Leuchten. Das ging schnell genug, um den Eindruck zu vermitteln, man bekäme kontinuierlich bewegte Bilder, dabei waren es nur 25 in der Sekunde, eigentlich 50 Halbbilder. Denn bis die Elektronen wieder die lumineszierende Schicht anregen könnten, musste ein bisschen Zeit vergehen.

Heutige High-End-LCDs bieten Latenzzeiten von drei Millisekunden, wenn sie sich an Gamer richten, die nie genug Frames pro Sekunde bekommen können. Es sind aber nicht die aus Flüssigkristallen bestehenden Pixel, die leuchten. Ganz im Gegenteil blockieren die je nach angelegter oder nicht angelegter Spannung das Licht einer kontinuierlich scheinenden Hintergrundbeleuchtung. Das klappt ganz gut, aber nicht völlig, weswegen LCDs auch nicht komplett schwarz werden können. Die aktuellen iMacs bringen es aber immerhin auf ein hervorragendes Kontrastverhältnis von 1200:1, gegenüber dem ersten iMac mit seinem Röhrenmonitor ist das schwarz auf unseren heutigen Bildschirmen schon ein viel dunklerer Schatten von grau.

Nur eines hat sich im LCD-Zeitalter gegenüber dem des Röhrenmonitors nicht geändert: Die Farbe kommt dadurch ist Spiel, dass jeweils drei Teilpunkte einen Bildpunkt ergeben, in rot, grün und blau. Zum Wesen der Farben kommen wir in unserem Adventskalender aber noch.


Die heutige Frage: Eine ganze Weile, nachdem Apple den iMac G3 durch ein Modell mit Flachbildschirm ablöste, war noch ein weiterer Röhrenmonitor-Mac in Apples Angebot. Wie hieß das Gerät gleich noch mal?

  1. aMac

  2. iBook

  3. eMac

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