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Advent 2017: Lichtspiele aller Arten

23.12.2017 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Fast geschafft, bald können die Feierlichkeiten beginnen. Aber wie wär's den zuvor noch mit Kino?

Fast geschafft. Es ist der letzte Adventssamstag und heute haben auch noch die Geschäfte bis acht Uhr auf, für Last-Minute-Einkäufe sollte noch Zeit sein. Lassen Sie es aber lieber ruhig angehen, gönnen Sie sich auch heute etwas Besinnlichkeit, stellen den Weihnachtsbaum auf und üben schon mal Ihr liebstes Punschrezept, wenn Sie das nicht schon längst getan haben.

Oder gehen Sie in das Kino, kann ja auch das heimische sein, jede Menge lustiger oder rührseliger Weihnachtsfilme gibt es über den iTunes Store, Amazon Prime oder Netflix zu sehen. Im deutschen Wort des Theaters steckt ja noch drin, was da auf der Leinwand zu sehen ist: Bewegte Bilder. Also so viele in jeder Sekunde, dass unser Gehirn nicht mehr mitkommt und nur einen einzigen Fluss der Bewegung sieht, den der Kinematograph, der Bewegungszeichner, aufgenommen hat.

Antwort vom 22. Dezember

Sony Ericsson durfte sein Handy P800 auf der Macworld Expo in New York zeigen und damit ist auch die Antwort klar: Es war am 17. Juli 2002. Denn die beiden anderen Termine lagen im Winter:  Am 9. Januar 2000 hatte Apple in San Francisco vor allem eine Vorschau auf Mac-OS X gegeben und .Mac eingeführt und am 22. Februar gab es in Tokyo neue iMacs mit CD-Brenner und ungewöhnlichen Farben, Flower Power und Dalmatian Blue. Das Sony Ericsson P800 passte wunderbar zum Mac und konnte mit diesem Adressen oder Fotos abgleichen, per Kabel oder Bluetooth. Nicht wenige meinten, Apple habe jetzt ja einen Partner gefunden, der das Telefon für den digital hub bauen würde und müsse nun in Sachen iPhone nicht mehr selbst aktiv werden. Nun ja…

Zum Leben kommen diese Aufnahmen aber erst durch die Projektion an die Wand, früher von einer starken Lampe erledigt, die durch einen schnell über zwei Rollen laufenden dünnen Film leuchtete. Deswegen heißen manche Kinos auch heute noch Lichtspielhaus. Wenn auch die Projektoren früherer Epochen ausgedient haben, sie sehen heute nur anders aus. Filme kommen längst nicht mehr als Film, in einigen Theatern nicht mal mehr auf Festplatte oder einem anderen Datenspeicher, sondern direkt vom Server des Verleihs. Lichtspiele sind es aber nach wie vor.

Vielleicht heute also (nochmal) "Die letzten Jedi" anschauen? Die kommen ja in vielen Situationen ohne Technik aus, es ist mehr Magie. Aber das war ja vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie. Die Kollegen aus "Star Trek" hatten hingegen schon vor 50 Jahren Technik der fernen Zukunft zur Hand, wie sie heute weit verbreitet ist. Oder an sich schon wieder Vergangenheit, wer benutzt heute noch Klapphandys? Die nächste Generation der Trekkies spricht dagegen öfter so, wie wir heute noch nicht ganz mit Siri zurecht kommen, aber vielleicht sollten wir sie einfach mal fragen, ob Captain Picard auf der Brücke ist.

Technik von heute oder gestern sieht man dafür eher in Filmen, die im Heute oder Gestern gedreht wurden. Immer wieder fallen uns dabei Produkte einer bekannten Apfel-Firma auf, auch wenn sie manchmal nur am Rande erwähnt werden wie in "Forrest Gump". Entscheidende Rollen spielen Macs jedoch etwa in „Das Netz“ mit Sandra Bullock oder in „Independence Day“ mit Will Smith und Jeff Goldblum. Nicht für jedes Product-Placement hat Apple gezahlt, in einem Fall ging die Weigerung Apples, Geld an das Filmstudio zu überweisen, auch nach hinten los. Denn Tom Cruise tippt als Ethan Hunt  im ersten „Mission Impossible“ zweifelsfrei auf einem Powerbook herum, zu sehen ist aber alles andere als das Mac-Betriebssystem.

Man sieht auch in immer mehr Produktionen mit geschultem Auge Macs , die als solche unkenntlich gemacht wurden – da wollte Apple wohl nicht zahlen oder wurde gar nicht erst angefragt. Das kann man plump mit einem runden Aufkleber über dem Apfel erledigen oder konsequent wie im letzten Bond „S.P.E.C.T.R.E.“: Q ist halt ein cooler Nerd, der sein Macbook über und über mit Aufklebern versehen hat. Gut möglich, dass diese Verunstaltung des wunderschönen Geräts der Tatsache geschuldet ist, dass sich Apple nicht an den Produktionskosten beteiligen wollte – dann soll halt auch keiner sehen, wer Q’s Laptop gebaut hat.

Die heutige Frage: Sogar Siri spielt schon eine Rolle in einem Hollywoodfilm. Also, nicht Siri konkret, denn Joaquin Phoenix verliebt sich in dem in einer nahen Zukunft spielenden Lichtspiel „She“ in eine namenlose Assistentin – es könnte sich auch um Siri’s Tochter, Alexa oder Cortana handeln. Oder eine ganz andere. Wer gab aber im Original „She“ die Stimme und ist (leider) den ganzen Film über nicht zu sehen?

  1. Jennifer Lawrence

  2. Scarlett Johannson

  3. Emma Stone

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