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Advent 2017: Malen mit Licht

02.12.2017 | 00:00 Uhr |

Was kann man mit sichtbarem Licht etwas von Bestand schaffen? Nun, einfach mit Licht malen. Der zweite Teil des Gewinnspiels.

Nachdem wir gestern ob der Natur des Lichts ein wenig ins Schwärmen und Philosophieren geraten sind, bleiben wir heute wieder bei der engeren Auslegung des Begriffs und damit im sichtbaren Spektrum.  Das, was wir sehen, ist Licht, das von Objekten reflektiert wurde und auf unsere Netzhaut fällt, den Rest macht das Gehirn von alleine. Nun können wir Objekte, respektive das von ihnen reflektierte Licht auch festhalten beziehungsweise unsere Eindrücke davon. Von der Höhlenmalerei bis zum Live-Photo des iPhone ist es ein weiter Weg und eine lange Zeit, Abbildungen der Realität bieten sie beide und sind nicht die Realität selbst. So viel also zu „Live“-Photo.

Antwort vom 1. Dezember

Aller Anfang ist schwer. Das galt auch für Apples Gründer Steve Jobs, der unbedingt mit seinem talentierten Kumpel Steve Wozniak ein Computerunternehmen gründen wollte. Woz, der seine gute Anstellung bei Hewlett-Packard nicht für ein ungewisses Abenteuer aufgeben wollte, zierte sich so lange, bis Jobs einen Dritten im Bunde präsentierte: Den kaufmännisch erfahrenen Ronald G. Wayne. Erst dann war Woz zur Gründung bereit. Der Eintrag in das Firmenregister des Staates Kalifornien erfolgte am 1. April 1976.

Fotografie bedeutet ja nichts anderes als „Malen mit Licht“. Seit gut 150 Jahren ist bekannt, wie man das Licht der Umgebung mehr oder minder direkt festhält und nicht mehr nur anhand der Erinnerung, etwas Leinwand und Ölfarbe einen Eindruck davon niederlegt. Seit den Urzeiten der Fotografie gleich geblieben sind die Gesetze der Optik und die daraus folgenden Anordnungen von Linsen, die einen mehr oder minder parallel eintreffenden Strahl auf eine kleine Fläche fokussieren, wo er eine Reaktion auslöst. Das ist längst aber nicht mehr Silberjodid, das da auf das Licht reagiert, sondern ein Halbleiter.

Stark vereinfacht gesagt funktioniert der zentrale Sensor der Kamera des iPhone wie eine umgekehrte LED. Photonen treffen auf eine Halbleiterstruktur und schlagen Ladungsträger aus dem Valenzband heraus, die sich in Potentialtöpfen sammeln. Diese sind in einem rechteckigen Gitter angeordnet und fließen zeilenweise ab. Die dahinter steckende Zählelektronik ermittelt nun aus der Anzahl der registrierten Ladungen, wie viel Licht an welcher Stelle aufgetroffen ist und errechnet daraus das Bild. Belichtete Silberjodidfilme muss man also nicht mehr entwickeln, das mathematische Modell des Bildes lässt sich leicht und ohne Verluste vervielfältigen.

Zurecht ist Apple seit einigen Generationen stolz auf die im iPhone verbaute Kamera und wirbt mit Fotos, die Profis oder ambitionierte Amateure damit aufgenommen haben. Die Auflösung ist mittlerweile auch so groß, dass man selbst Plakate mit den Bildern bedrucken kann. Die Miniaturisierung hat natürlich ihre Grenzen, je mehr Pixel man auf die fingernagelgroßen CCDs packt, um so dichter liegen die Potentialtöpfe aneinander und so eher können sich die dort gesammelten Ladungen gegenseitig stören und das Ergebnis verfälschen. So wird die Jagd nach immer mehr (Mega-)Pixeln allmählich ein Ende nehmen, die 12 MP der aktuellen iPhone-Generation sind schon sehr viel und die Bildqualität mit der 2-MP-Knippse des ersten iPhones von vor zehn Jahren nicht mehr zu vergleichen. Was aber der Handyfotografie zum endgültigen Durchbruch verhalf, war das riesige iPhone-Display – im Vergleich zu denen der damals handelsüblichen Kompakt- und Spiegelreflexkameras – und die sofortige Nutzbarkeit. Will man ein Bild mit anderen teilen, genügt ein Tipp auf einen virtuellen Knopf, nicht mehr muss man eine Speicherkarte zu einem Computer tragen, große Fotos langwierig importieren und dann erst weiter senden. Nicht nur analoge Techniken hat also das iPhone in Rente geschickt.

Wie die Entwicklung der Kamera im Smartphone wohl weitergeht? Nennenswerter optischer Zoom wird mangels Platz für die abbildende Optik erst einmal nicht möglich sein, dem widersprechen die Gesetze der Physik. Doch werden iPhones der Zukunft womöglich mit Infrarotlasern ein 3D-Bild ihrer Umgebung aufnehmen können und sich damit an die Grenze zur Holographie herantasten.

Die Frage von heute: Der britische Maler William Turner ist bekannt für seine spektakulären Farben. Man darf davon ausgehen, dass auch Turners Zeitgenossen derartige Eindrücke mit ihren Augen sammelten, aber anders als er und mangels eines iPhones diese nicht für die Nachwelt aufzeichnen konnten. Was war die (mutmaßliche) Ursache der spektakulär farbigen Sonnenuntergänge, die Turner wie kein zweiter festzuhalten verstand?

  1. Eisregen

  2. Fehlsichtigkeit

  3. Vulkanausbruch

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse und E-Mail in das  Gewinnspielformular ein, das heute bis 23.59 Uhr geöffnet hat (Link für mobile Nutzer) . Unter den Einsendern der richtigen Antworten verlosen wir:

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