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Advent 2017: Ole, ole, ole, OLED

18.12.2017 | 00:01 Uhr |

Dunkle Jahreszeit, aber es geht noch heller und effizienter in der Technik: Erst OLED, dann µLED.

Allmählich nähert sich die Wintersonnenwende, es sind die dunkelsten Tage des Jahres. Sie wollen es noch dunkler ? Bitte sehr: Wie wir gestern erwähnten, sind LCD-Monitore nie wirklich schwarz. Diesem Ideal näher kommt der Nachfolger OLED, Apple nennt etwa für das iPhone X einen Kontrast von einer Million zu eins vom hellsten zum dunkelsten Zustand. Schwarz ist auch dann nicht wirklich schwarz, kommt dem aber schon viel näher.

Antwort vom 17. Dezember

Ein iBook mit Röhrenmonitor? Eine interessante Vorstellung, aber völlig daneben. Einen aMac hat es nie gegeben, was hätte das auch sein sollen? Also war die gestrige Frage schon allein mit dem Ausschlussverfahren zu beantworten: eMac hießt der 17-Zoll-All-in-One, der ein wenig wie ein großer und dicker Bruder des iMac aussah und der vor allem für den Bildungsbereich konzipiert war. Doch auch außerhalb von Schulen und Universitäten war Bedarf für größere Bildschirme da. Der eMac kam sogar noch nach dem ersten LCD-iMac auf den Markt und bliebt dort auch, bis Apple auf die Intel-Plattform wechselte - dann war der Röhrenmonitor auch endgültig Geschichte in Cupertino. Der eMac wog stolze 23 Kilogramm.

Das Geheimnis hinter der Technik ist eigentlich keines, sondern leicht erklärt: Es sind die Pixel selbst, die da leuchten. Somit bleibt ein OLED-Bildpunkt einfach dunkel, wenn an ihm keine Spannung anliegt, die ihn zum Leuchten bringt. Das hat nicht nur Vorteile beim Kontrast, sondern natürlich auch für den Energieverbrauch. Denn eine stets eingeschaltete Hintergrundbeleuchtung braucht es dann nicht mehr.

Den Nachteil von OLED kennt man noch aus den alten Zeiten des Röhrenmonitors. Denn lässt man sich lange das gleiche helle Bild auf dem Schirm stehen, kann es zu Einbrenneffekten kommen. Früher war es die leuchtende Schicht, die irgendwann einfach schwach weiter glimmte, heute kann es die aus organischen Halbleitern bestehenden OLED-Pixel betreffen, dass sie gewissermaßen immer weiter leuchten.

Bei der im iPhone X verbauten aktiven OLED-Technologie (AMOLED), die Samsung entwickelt hat und an Apple liefert, ist die Gefahr zwar nicht so groß wie bei der konkurrierenden POLED von LG, doch auch der iPhone-Hersteller rät dazu, den Bildschirm nicht dauerhaft hell leuchten zu lassen.

Schon träumen aber die ersten wieder von über den Bildschirm fliegenden Toastern, ein Bildschirmschoner ist für Smartphones aber nun wirklich nicht nötig, für ein hypothetisches OLED-Macbook oder einen OLED-iMac schon eher.

In wenigen Jahren wird Apples komplette Produktpalette auf OLED-Bildschirme setzen, es sei denn, das ein oder andere Gerät überspringt die Technologie und setzt gleich auf den Nachfolger. Mit Mikro-LED oder µLED steht diese schon in Lauerstellung. Das Halbleitermaterial ist zwar wieder anorganisch, aber auch hier leuchten die Pixel von selbst. µLEDs können dabei noch heller werden als OLEDs, verbrauchen dabei aber noch weniger Energie und lassen sich noch dünner bauen. Ein paar Jahre wird das erste derartige iPhone aber noch auf sich warten lassen, zuerst würde Apple wohl die Apple Watch damit ausstatten. Diese hatte auch schon gut drei Jahre vor dem iPhone X einen OLED-Bildschirm. Und braucht keinen Bildschirmschoner, im Gegenteil.

Die heutige Frage: Wie hieß denn jener Bildschirmschoner aus der klassischen Mac-Ära, der fliegende Toaster über gerade nicht für die Arbeit benötigte Screens schickte?

  1. After Dark

  2. Darkness at the Edge

  3. Dark ’til Dawn

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