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Advent 2017: Sankt Lucia

13.12.2017 | 00:01 Uhr |

Sonnenwende ist erst in einigen Tagen, in Nordeuropa wird aber schon heute die kürzeste Nacht gefeiert.

Es scheint der letzte Hort des linearen Fernsehens zu sein: Der "Tatort" am Sonntag Abend. Nach der letzten Sendung "Wetten, dass...?" heute vor exakt drei Jahren verbleibt nur noch der Sonntag-Abend-Krimi als kleinster gemeinsamer Nenner – auch wenn der "Tatort" teils schon vor der Ausstrahlung in der Mediathek zu sehen ist und man sicher auch am Montag- oder Dienstagabend sich von mehr oder minder guten Fernsehspielen unterhalten lassen möchte. Aber man muss schon sehr standhaft sein, hat man – aus welchen Gründen auch immer – am Sonntag Abend die Ausstrahlung und den Twitterfeed verpasst und versucht nun einen oder zwei Tage lang sich von allen möglichen echten und virtuellen Gesprächen fern zu halten. Nicht immer ist der Tatort ruiniert, kennt man schon anfangs den Namen des Mörders, aber meist ist dann doch die Spannung dahin. Also bliebt nur übrig: Sonntag Abend die Glotze einschalten, zwischen der Tagesschau und Anne Will.

Manchmal lernt man auch etwas über die Sprache und Kulturen der Nachbarn, nicht nur in den Ausgaben des ORF und der SRG. So lernten wir im Fall " Borowski und der brennende Mann " vor viereinhalb Jahren auch über einen Brauch, in dem Lichter eine wichtige Rolle spielen. Konstruiert war die Story rund um einen tragischen Vorfall zum Lucia-Fest, der für die dänische Minderheit in Schleswig den Höhepunkt der Weihnachtszeit bildet – und nicht nur dort, im gesamten Nordeuropa von Schleswig bis zum Nordkap ist der 13. Dezember der Heiligen aus Sizilien gewidmet.

Antwort vom 12. Dezember

Offiziell heißt die schnelle serielle Schnittstelle, die Apple mittlerweile nicht mehr verbaut, IEEE1394. Sony nannte die Technik iLInk, wir fragten aber nach Apples Benennung Firewie. Thunderbolt und Lightning sind die schnellen Schnittstellen von Apple der Jetztzeit.

Das Fest hat aber weder mit dem einst griechischen Syrakus vor der Südspitze Italiens zu tun, sondern mehr mit der Tatsache, dass Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen erst im Jahr 1752 den gregorianischen Kalender einführten. Das mehrheitlich katholische Europa hatte schon 1582 umgestellt, weil sich seit der Zeit der Römer der Fehler im julianischen Kalender schon auf elf Tage aufsummiert hatte. Die Tag-und-Nachtgleiche im Frühling und natürlich auch die Wintersonnenwenden kamen zu immer früheren Kalenderdaten, zum Zeitpunkt der Kalenderreform in Skandinavien im Jahr 1752 war der kürzeste Tag des Jahres der 13. Dezember – der Tag der heiligen Lucia.

Die Umzüge von weiß gewandeten Menschen in der dunkelsten Nacht des Jahres, die die Rückkehr des Lichtes beschwören wollen, haben wesentlich ältere, "heidnische" Ursprünge – aber nicht von ungefähr fällt Weihnachten auf einen Termin rund um die Wintersonnenwende. Der Kalender ist soweit eingependelt, dass der Winteranfang nun immer auf den 21. oder 22. Dezember fällt und Heilig Abend auf den 24. Dezember, das Lucia-Fest ist bei seinem Termin 13. Dezember geblieben.

Wenn Sie heute Abend also Menschen Kerzen durch die Straßen tragen sehen, haben Sie es vermutlich mit Norwegern, Finnen, Schweden oder Dänen zu tun. Lassen Sie sich dann ruhig ein bisschen mehr über den Brauch erzählen, Sie wissen ja: Dänen lügen nicht.

Die Frage von heute dreht sich natürlich um den Kieler Ermittler. Wie heißt der Darsteller des Klaus Borowski?

  1. Axel Milberg

  2. Axel Prahl

  3. Axl Rose

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse und E-Mail in das Gewinnspielformular ein, das heute bis 23.59 Uhr geöffnet hat. ( Alternativ-Link für mobile Nutzer ). Unter den Einsendern der richtigen Antworten verlosen wir:

Ein Smarl Lock Nuki (inklusive Bridge)

Leicht zu montieren und in Betrieb zu nehmen: Smartschloss Nuki
Vergrößern Leicht zu montieren und in Betrieb zu nehmen: Smartschloss Nuki
© Markus Schelhorn

Dank Nuki lässt sich die Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen. Für die Internetverbindung ist eine Bridge erhältlich, die per Bluetooth mit Nuki verbunden wird. Ob dauerhaft für Familienmitglieder oder vorübergehend für Feriengäste, Nachbarn und Freunde: Rechte können einfach und sicher mobil vergeben werden, das lästige Merken von Zahlencodes entfällt. Nuki lässt sich mit Android-Smartphones und dem iPhone bedienen. Der Status des Türschlosses kann ebenfalls über das Smartphone eingesehen werden – verloren gegangene Smartphones können jederzeit deaktiviert werden.

Macwelt hat Nuki bereits getestet und als komfortablen Zusatz zum Haustürschlüssel erkannt.

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