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Advent 2017: Winter is coming

21.12.2017 | 00:01 Uhr |

Die Wintersonnenwende steht bevor, heute Abend ist es soweit. Welcher Kalender weit früher konsultiert wurden.

Es ist also soweit, heute um 17.28 Uhr. Die Sonne, in unseren Breiten und Längen dann schon seit gut anderthalb Stunden untergegangen, steht auf ihrer scheinbaren Bahn senkrecht über dem südlichen Wendekreis, im Südpazifik, vor der Küste Chiles. Per Definition beginnt heute auf der Nordhalbkugel nach dem kürzesten Tag dieses Jahres der Winter. Meteorologen setzen zwar eher den 1. Dezember als Winteranfang fest, in diesem Adventskalender kümmern wir uns aber mehr über das Licht als das Wetter. Zumal die Geschichte mit der weißen Weihnacht auch eher ein nordamerikanisches Phänomen ist, in Mittel- und Westeuropa ist dank des Golfstroms und der hohen Wärmekapazität des Wassers meistens mit einer grünen Weihnacht zu rechnen.

Nicht von ungefähr fällt das Fest aber auf die dunkelsten Tage im Jahr, schon in vorchristlichen Zeiten versammelten sich die Menschen zu Ritualen, die mit dem geschwundenen und hoffentlich bald wiederkehrenden Tageslicht zu tun hatten. Heute blicken wir in den analogen oder digitalen Kalender, in der Jungsteinzeit dienten weit größere Objekte der Jahreszeitmessung. Stonehenge ist etwa so angelegt, dass die Sonne am Tag der Wintersonnenwende in der Sichtachse durch ein bestimmtes Tor aufgeht – das ist auch am Tag der Sommersonnenwende an einem anderen Tor der Fall.

Antwort vom 20. Dezember

Grün ist nach Goethes Farblehre vor allem eine neutrale Farbe und bietet den Gegenpol zum feurigen Purpur. Kein Wunder, dass er sein Arbeitszimmer am Frauenplan in Weimar grün streichen ließ. Die physikalisch richtige Erklärung für die Natur der Farben und des Lichts wollte ihm dort aber dennoch nicht einleuchten.

Ein noch weit größerer Kalender, den keltische Völker nutzten, um den Tag der Wintersonnenwende zu erkennen, ist natürlichen Ursprungs und erstreckt sich über Schwarzwald, Elsass und die Schweiz: Das Belchendreieck.

Der wesentliche Beobachtungspunkt ist dabei der Elsässer Belchen, 1247 Meter hoch. Exakt nach Osten liegt der Gipfel des Belchen im Schwarzwald, zur Tag- und Nachtgleiche geht die Sonne hinter diesem Gipfel auf. Damit nicht genug, etwas nordöstlich steht der Kleine Belchen im Elsass, gerade so, dass zur Sommersonnenwende hinter ihm die Sonne aufgeht, steht man auf dem Elsässer Belchen. Und im Südosten liegt noch ein Belchen, heute Schweizer Belchen genannt. Sie ahnen es: Heute geht die Sonne hinter diesem auf, schaut man sich das vom Elsass aus an. Es ist also kein Zufall, dass alle diese Berge den gleichen Namen tragen, „Belchen“ soll im Keltischen etwa so viel geheißen haben wie „Der Strahlende“.

Das dunkelste Kapitel des Jahres ist somit geschrieben, das nächste halbe Jahr wird es von Tag zu Tag heller. Ja, auch die Rückkehr des Lichtes feiert man an Weihnachten.

Die heutige Frage: Kalender waren für die Menschheit seit jeher vor allem deshalb wichtig, weil sie sagten, wann die Zeit für die Jagd auf ein bestimmtes Tier oder die Saat bevorsteht. Ein bekanntes Artefakt, das erst vor gut 18 Jahren aus dem Boden geholt wurde, die Himmelsscheibe von Nebra, hatte neben kultischen Zwecken auch solche als Sonnen- und Mondkalender. Aber welche Sterngruppe ist darauf noch zu sehen?

  1. Sirius nebst Jagdhunden

  2. Orions Gürtelsterne

  3. Plejaden

Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese mitsamt Ihrer Adresse und E-Mail in das Gewinnspielformular ein, das heute bis 23.59 Uhr geöffnet hat. (Alternativ-Link für mobile Nutzer ). Unter den Einsendern der richtigen Antworten verlosen wir:

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