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Adventskalender 02: Come Together - The Beatles

02.12.2018 | 00:01 Uhr | Peter Müller

Noch vor Bob Dylan übten die Beatles einen wichtigen Einfluss auf die Firma Apple aus - und gaben ihr unfreiwillig den Namen.

Wie schon im Falle Bob Dylans fällt uns die Auswahl eines Beatles-Songs für den klingenden Adventskalender schwer, zu umfangreich ist das Gesamtwerk. Auch das zweite Kriterium „Muss mit Apple zu tun haben“ hilft hier nicht weiter, denn streng genommen gilt das für alle Beatles-Songs. Denn der Computerhersteller Apple aus Kalifornien hat seinen Namen den Fab Four aus Liverpool zu verdanken, wie Steve Jobs erst kurz vor seinem Tod einräumte. Denn natürlich waren die Beatles für die an Elektronik interessierten kalifornischen Hippies Steve Jobs und Steve Wozniak in den Siebzigern eine stete Quelle der Inspiration und als sie einen Namen für ihr Unternehmen suchten, landeten sie bei dem der Plattenfirma der Band: Apple Records.

Auflösung der Frage von gestern

Die erste Antwortoption war richtig: Die Keynote am 12. September zur Premiere der neuen iPhones und der Apple Watch Series 4 gestaltete Apple unter dem Motto „Gather round“. Damit war nicht nur das runde Gebäude im Apple Park gemeint, sondern nimmt vor Referenz zur ersten Strophe von The time they are-a-changin: „Come gather ’round people, whereever you roam…“ macOS heißt seit Herbst Mojave, das hat mit Bob Dylan ebenso wenig zu tun, wie die Herbstfarben der Apple Watch. Immerhin heißt eine davon  „Indigo“ wie ein Song von Peter Gabriel, aber das ist eine ganz andere Geschichte …

Für das Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich wurde das gleich benannte aus den Vereinigten Staaten mit dessen gestiegener Bedeutung zu einer echten Bedrohung, so reichten britische Anwälte auch schnell Klage gegen den Newcomer ein. Und bekamen Recht, der sich in einer Zusicherung der Computerschrauber manifestierte, nie in das Musikgeschäft einzusteigen. Darunter verstand Apple Corps. aus England aber auch Rechner, mit denen man Musik aufnehmen und abspielen konnte - und klagte erneut.

Als dann Apple mit dem iPod und dem iTunes Music Store auch noch Lösungen für Konsumenten und Produzenten brachte, eskalierte der transatlantische Streit erneut. Beatles-Songs zum Download? Niemals! Na ja, fast. Im Jahr 2005 einigten sich die Streithähne  auf einen Vergleich, im November 2010 veröffentlichte Apple endlich den Beatles-Gesamtkatalog im iTunes Store. Fünf Jahre später dauerte es nicht ganz so lang, bis es die Fab Four im Streaming-Angebot von Apple Music zu hören gab, das war ein gutes halbes Jahr nach dessen Start zu Weihnachten 2015 der Fall. Apple Inc. und Apple Corps., endlich zusammen gekommen. Come together!

 

Eine Frage zu den Beatles und Apple: An jenem 16. November 2010 kam eine Box mit dem Gesamtwerk der Band in den iTunes Store „The Beatles Box Set“. Das gibt es heute noch dort. Zu welchem Preis?

  1. 109,99 Euro

  2. 129,99 Euro

  3. 149,99 Euro

Zu gewinnen gibt es heute:

 

Die Blink sind dank des Batteriebetriebs nicht nur schnell installiert und eingerichtet, sondern auch sehr flexibel. Die Weitwinkeloptik erfasst einen großen Raumbereich, die HD-Videos speicher das System auf Servern in Deutschland. Der Cloudspeicher ist dabei kostenlos, maximal 7200 Sekunden in beliebiger Auflösung stehen zur Verfügung. Das verloste Set hat einen Wert von 280 Euro, einen ausführlichen Test finden Sie hier .

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